Eine professionelle Ricerca di parole chiave ist der erste und wichtigste Schritt, wenn Sie die Sichtbarkeit Ihrer Website wirklich steigern wollen. Sie ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut – denn nur so erstellen Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe tatsächlich sucht und die Google als relevant einstuft.
Warum eine kluge Keyword-Strategie Ihr Fundament ist

Bevor wir uns die praktischen Schritte anschauen, müssen wir eine entscheidende Frage klären: Warum ist die Keyword-Recherche so viel mehr als nur das Sammeln von ein paar Suchbegriffen? Die Antwort ist simpel: Sie ist das strategische Herzstück Ihrer gesamten Online-Präsenz. Ohne sie stochern Sie im Dunkeln.
Eine gut durchdachte Keyword-Strategie gibt die Richtung für fast Ihr gesamtes digitales Marketing vor. Sie bestimmt, welche Blogartikel Sie schreiben, wie Sie Ihre Produktseiten aufbauen und sogar, welche Themen Sie auf Social Media aufgreifen.
Ein Praxisbeispiel aus Kaiserslautern
Stellen Sie sich einen Elektriker in Kaiserslautern vor. Ohne eine saubere Keyword-Analyse optimiert er seine Website wahrscheinlich auf den allgemeinen Begriff „Elektriker“. Das Problem? Der Wettbewerb dafür ist riesig, und oft dominieren große, überregionale Verzeichnisse die Suchergebnisse. Er geht einfach unter.
Eine gezielte Recherche würde aber ganz andere Suchanfragen ans Licht bringen: „Elektriker Notdienst Kaiserslautern“, „Wallbox Installation Kaiserslautern“ oder auch „Photovoltaik Anlage Beratung K'lautern“. Diese Begriffe haben zwar ein kleineres Suchvolumen, aber sie ziehen genau die richtigen Leute an – Menschen mit einem konkreten, oft dringenden Bedarf direkt in seiner Region. Der Unterschied ist gewaltig: von digitaler Unsichtbarkeit hin zur lokalen Marktführerschaft.
Eine gute Keyword-Strategie ist wie ein Kompass. Sie zeigt Ihnen nicht nur, wo Ihre Kunden sind, sondern auch, was sie wirklich brauchen. Indem Sie ihre Sprache sprechen, bauen Sie Vertrauen auf, bevor der erste Kontakt überhaupt stattfindet.
Es geht um den richtigen Traffic, nicht um irgendeinen
Das Ziel ist nicht, einfach nur Besucher auf die Seite zu locken, sondern die passenden Besucher. Hinter jedem Keyword steckt eine bestimmte Suchintention. Jemand, der nach „Was ist ein FI-Schutzschalter“ sucht, steht an einem ganz anderen Punkt als jemand, der „Elektriker für E-Herd anschließen Kosten“ bei Google eingibt.
Die eigentliche Kunst liegt darin, ein ausgewogenes Portfolio an Keywords aufzubauen, das die gesamte Reise Ihrer Kunden abbildet:
- Informationsorientierte Keywords: Hier bauen Sie Vertrauen und Autorität auf, indem Sie Fragen beantworten und komplexe Themen einfach erklären.
- Kommerzielle Keywords: Damit fangen Sie Nutzer ab, die schon dabei sind, verschiedene Produkte oder Dienstleistungen miteinander zu vergleichen.
- Transaktionale Keywords: Diese zielen direkt auf Nutzer ab, die kurz vor einer Kaufentscheidung oder einer Kontaktaufnahme stehen.
Ein durchdachter Ansatz bei der Keyword-Recherche ist ein absolut zentraler Schritt, um Ihr Ranking bei Google zu verbessern. Für eine umfassendere Strategie finden Sie in diesem Leitfaden zur Verbesserung des Google Rankings viele weitere wertvolle Tipps.
Dieses Verständnis ist ein entscheidender Baustein, um die Grundlagen von SEO wirklich zu meistern und langfristige Erfolge zu sichern. Wenn Sie tiefer in die Materie einsteigen möchten, bietet unser Artikel darüber, was SEO ist und wie Sie es sofort umsetzen können, eine hervorragende Basis.
Die Suchintention Ihrer Zielgruppe entschlüsseln
Eine riesige Keyword-Liste ist ein guter Anfang, aber sie ist wirklich nur die halbe Miete. Der wahre Hebel für den Erfolg liegt darin, die Absicht hinter der Suche zu verstehen. Fragen Sie sich: Warum tippt jemand genau diese Wörter bei Google ein? Was ist das eigentliche Bedürfnis, das Problem oder die Frage, die dahintersteckt?
Wenn Sie diese Fragen nicht beantworten können, optimieren Sie im Grunde genommen ins Leere. Sie erstellen vielleicht Inhalte, die Besucher anlocken, aber dieser Traffic wird nicht konvertieren. Warum? Weil die Inhalte die Nutzer in ihrer aktuellen Phase der Customer Journey einfach nicht abholen. Das ist so, als würden Sie einem Marathonläufer kurz vor dem Ziel einen Energieriegel anbieten, obwohl er eigentlich nur die Ziellinie sucht.
Die vier Arten der Suchintention
In der Praxis lässt sich so gut wie jede Suchanfrage einer von vier Hauptkategorien zuordnen. Diese zu kennen ist entscheidend, um die richtigen Inhalte für die richtigen Leute zu erstellen.
Informational (informativ): Der Nutzer hat Durst nach Wissen. Er will eine Frage beantwortet haben, etwas lernen oder ein Problem verstehen. Klassiker sind Suchen wie „was ist ein fi schutzschalter“ oder „gartenteich anlegen anleitung“.
Navigational: Hier weiß der Nutzer genau, wohin er will – er nutzt Google nur als Sprungbrett. Typische Beispiele sind „linkitup login“ oder einfach nur „facebook“, um direkt zur Seite zu gelangen.
Commercial (kommerziell): Der Nutzer ist im Kaufmodus, aber noch in der Recherche- und Vergleichsphase. Keywords wie „bester akkuschrauber test“ oder „seo agentur kaiserslautern vergleich“ fallen genau in diese Kategorie.
Transactional (transaktional): Jetzt wird's ernst. Der Nutzer ist bereit, eine Handlung auszuführen – sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder eine Kontaktaufnahme. Suchanfragen wie „nike air max 43 kaufen“ oder „kostenloses seo audit anfordern“ sind hier das klare Signal.
Der Schlüssel ist, nicht nur zu wissen, was jemand sucht, sondern warum. Ein Nutzer, der „kaffeemaschine test“ googelt, braucht einen fundierten Vergleichsartikel, keine plumpe Produktseite. Jemand, der „delonghi magnifica s kaufen“ eingibt, will hingegen so schnell wie möglich zum Warenkorb.
Warum das Ganze so entscheidend ist
Diese Unterscheidung ist weit mehr als nur graue Theorie. Sie entscheidet darüber, ob Ihre Inhalte als hilfreich wahrgenommen werden oder einfach nur nerven. Nach unserer Erfahrung verwenden deutsche Nutzer je nach Absicht sehr unterschiedliche Formulierungen. Einige Untersuchungen von SEO-Experten deuten sogar darauf hin, dass bis zu 70 % des Traffic-Potenzials eines Webshops durch Inhalte erzielt werden können, die präzise auf transaktionale Keywords ausgerichtet sind. Wenn Sie tiefer in das Thema einsteigen möchten, bietet diese ausführliche Keyword-Recherche-Anleitung auf wambo.com weitere spannende Einblicke.
Kurz gesagt: Die richtige Zuordnung Ihrer Keywords hat direkten Einfluss auf Ihren Umsatz.
Die folgende Tabelle zeigt einige typische Beispiele, wie sich das in der Praxis darstellt.
Praxisbeispiele für Suchintentionen
Diese Tabelle zeigt, wie sich Keywords je nach Nutzerabsicht unterscheiden und welches Content-Format am besten dazu passt.
| Suchintention | Keyword-Beispiel | Nutzerabsicht | Passendes Content-Format |
|---|---|---|---|
| Informational | „wie funktioniert wärmepumpe“ | Der Nutzer will das Prinzip verstehen, ohne sofort kaufen zu wollen. | Blogartikel, Ratgeber-Seite, Erklärvideo |
| Commercial | „beste wärmepumpe für altbau“ | Der Nutzer vergleicht Optionen für eine spezifische Situation. | Vergleichsartikel, Testbericht, Case Study |
| Transactional | „wärmepumpe [Markenname] kaufen“ | Der Nutzer hat sich entschieden und sucht einen Anbieter. | Produktseite, Landing Page mit Kaufoption |
| Navigational | „[Herstellername] Login“ | Der Nutzer möchte auf sein Kundenkonto zugreifen. | Die Login-Seite selbst |
Man erkennt sofort: Jede Absicht erfordert eine komplett andere Art von Inhalt.
Die Sprache Ihrer Kunden finden
Um die Suchintention wirklich zu meistern, müssen Sie tief in die Welt Ihrer Zielgruppe eintauchen. Wie sprechen diese Menschen über ihre Probleme? Welche Fragen stellen sie im Alltag? Tools wie AnswerThePublic oder die einfache „Ähnliche Fragen“-Box in den Google-Ergebnissen sind dafür eine absolute Goldgrube.
Geben Sie dort einfach mal eines Ihrer Haupt-Keywords ein, zum Beispiel „Photovoltaik“. Sie bekommen sofort eine Fülle an echten Nutzerfragen serviert:
- Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage? (Informational)
- Welche Photovoltaikanlage für Einfamilienhaus? (Commercial)
- Was kostet eine Photovoltaikanlage mit Speicher? (Commercial)
- Photovoltaikanlage anmelden wo? (Informational)
Genau das sind die perfekten Vorlagen für Ihre Content-Strategie. Jeder dieser Punkte kann die Grundlage für einen Blogartikel, eine FAQ-Sektion oder ein Video sein, das exakt die Bedürfnisse Ihrer potenziellen Kunden trifft.
Hören Sie also auf, nur auf das Haupt-Keyword „Photovoltaik“ zu optimieren. Bauen Sie stattdessen ein ganzes Themen-Cluster um diese spezifischen Fragen herum auf. So decken Sie die gesamte Customer Journey ab, bauen Vertrauen auf und positionieren sich als der Experte, an den man sich wendet, wenn aus der Recherche eine Kaufentscheidung wird.
Ein praxiserprobter Workflow mit den richtigen Tools
Theorie ist schön und gut, aber am Ende zählt nur ein Prozess, der in der Praxis funktioniert und sich wiederholen lässt. Packen wir es an: Wir bauen jetzt eine umfassende Keyword-Liste auf. Dafür habe ich einen Workflow entwickelt, der kostenlose und professionelle Tools geschickt kombiniert. So holen wir das Maximum heraus, ohne im Datenchaos zu versinken.
Am Anfang steht immer das gute alte Brainstorming. Wir brauchen eine solide Basis an sogenannten „Seed-Keywords“ – das sind die Kernbegriffe, die Ihr Geschäft auf den Punkt bringen. Nehmen wir als Beispiel einen Elektriker in Kaiserslautern: Da fallen einem sofort Begriffe wie „Elektroinstallation“, „Sicherungskasten erneuern“ oder „Wallbox installieren“ ein.
Der erste Realitätscheck: Google Keyword-Planer
Sobald diese erste Ideensammlung steht, brauchen wir harte Zahlen. Bauchgefühl allein reicht nicht. Hier kommt der Google Keyword-Planer ins Spiel. Auch wenn er eigentlich für Google Ads gedacht ist, ist er für die organische Recherche Gold wert – und kostenlos.
Er gibt uns zwei entscheidende Kennzahlen an die Hand:
- Durchschnittliches monatliches Suchvolumen: Wie oft wird ein Begriff pro Monat tatsächlich gesucht? Das ist der beste Indikator für die Nachfrage.
- Wettbewerb: Die Einstufung (niedrig, mittel, hoch) bezieht sich zwar auf bezahlte Anzeigen, gibt aber eine gute erste Ahnung, wie umkämpft ein Thema auch organisch ist.
Es ist kein Zufall, dass über 80 % der deutschen SEO-Profis den Keyword-Planer als festen Bestandteil ihrer Strategie nutzen. Er liefert nicht nur verlässliche Daten für den deutschen Markt, sondern hilft auch, Potenziale richtig einzuschätzen. Studien deuten darauf hin, dass deutsche Unternehmen, die das Tool konsequent einsetzen, ihre organischen Zugriffe im Schnitt um 25 % steigern können. Mehr zur effektiven Nutzung des Google Keyword-Planers finden Sie auf netspirits.de.
So sieht die Oberfläche aus, wenn Sie neue Keyword-Ideen finden wollen:

Man füttert das Tool mit den eigenen Ideen und bekommt im Handumdrehen eine Liste mit verwandten Suchanfragen, inklusive der wichtigen Daten zu Suchvolumen und Wettbewerb.
Versteckte Potenziale heben: die Google Search Console
Jetzt wird es richtig spannend. Wir wenden uns einem der mächtigsten, aber oft stiefmütterlich behandelten Tools zu: der Google Search Console (GSC). Sie zeigt Ihnen ganz genau, für welche Suchanfragen Ihre Website bereits in den Google-Ergebnissen auftaucht – inklusive Impressionen und Klicks.
Das ist eine echte Goldgrube. Sie finden hier Keywords, für die Google Ihre Seite bereits als relevant ansieht, Sie aber vielleicht nur auf Position 5 bis 20 ranken. Das sind die berühmten „Quick Wins“. Mit einer gezielten Optimierung der passenden Seite können Sie diese Begriffe oft relativ schnell auf die erste Seite schieben. Gerade bei WordPress-Seiten, wo Anpassungen fix umgesetzt sind, ist diese Methode extrem wirkungsvoll. Mehr dazu lesen Sie in unserem Guide zur gezielten WordPress SEO-Optimierung.
Die Google Search Console zeigt Ihnen nicht, wofür Sie ranken wollen, sondern wofür Sie bereits gesehen werden. Das ist der ehrlichste Weg, um ungenutztes Potenzial zu finden und bestehende Inhalte gezielt zu verbessern.
Spionage bei der Konkurrenz: Wie man Keyword-Lücken aufdeckt
Nachdem wir unsere eigenen Daten durchleuchtet haben, werfen wir einen Blick über den Tellerrand. Wofür ranken eigentlich die Wettbewerber, wo wir noch gar nicht sichtbar sind? Um das herauszufinden, brauchen wir ein professionelles SEO-Tool wie SISTRIX, Ahrefs O Semrush.
Mit diesen Werkzeugen können Sie jede beliebige Domain analysieren und bekommen eine detaillierte Liste aller Keywords, für die sie rankt. So decken Sie schnell Lücken in der eigenen Strategie auf und stoßen auf wertvolle Ideen, an die Sie selbst vielleicht nie gedacht hätten.
Achten Sie dabei besonders auf Long-Tail-Keywords. Das sind längere, sehr spezifische Suchanfragen aus drei oder mehr Wörtern, zum Beispiel „kosten für wallbox installation tiefgarage kaiserslautern“. Das Suchvolumen ist zwar geringer, aber die Suchintention ist glasklar. Wer so sucht, hat ein konkretes Problem und ist oft kurz vor einer Kaufentscheidung – die Conversion-Rate ist hier meist deutlich höher.
Die Master-Liste: Alle Fäden laufen zusammen
Zum Schluss bringen wir Ordnung ins Chaos. Alle Keywords, die wir aus Brainstorming, Keyword-Planer, Search Console und der Konkurrenzanalyse gesammelt haben, fließen in eine zentrale Master-Liste.
Am besten eignet sich dafür eine einfache Tabelle (z. B. in Google Sheets). Diese Spalten haben sich in der Praxis bewährt:
- Keyword: Der genaue Suchbegriff.
- Monatliches Suchvolumen: Die Daten aus dem Keyword-Planer oder Ihrem Profi-Tool.
- Keyword Difficulty: Ein Wert aus Ihrem SEO-Tool, der einschätzt, wie schwer es ist, für diesen Begriff zu ranken.
- Suchintention: Ihre Einschätzung (z. B. informational, kommerziell, transaktional).
- Priorität: Eine einfache Bewertung (z. B. 1-3), wie wichtig das Keyword für Ihr Geschäft ist.
Mit diesem praxiserprobten Workflow haben Sie am Ende eine datengestützte und umfassende Keyword-Liste. Das ist die perfekte Grundlage für Ihre Content-Strategie und sorgt dafür, dass Sie nicht länger raten, sondern fundierte Entscheidungen treffen, die Ihnen mehr Sichtbarkeit und die richtigen Besucher bringen.
Keywords bewerten und die echten Potenziale finden
Eine lange Liste mit potenziellen Keywords ist ein super Start, aber die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an. Die Kunst liegt darin, aus dieser Datenflut die wahren Goldnuggets herauszufiltern. Jetzt geht es darum, zu entscheiden, wo Sie Ihre wertvollen Ressourcen – also Zeit und Budget – am besten investieren.
Dieser Schritt fühlt sich oft an, als würde man ein riesiges Puzzle sortieren. Man hat hunderte Teile vor sich, aber welche ergeben am Ende das Bild, das man sich wünscht? Die Antwort darauf finden wir mit einer systematischen Bewertung, die auf vier zentralen Säulen steht.
Die vier Säulen der Keyword-Bewertung
Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, müssen wir jedes einzelne Keyword durch einen strategischen Filter schicken. Jede der folgenden Kennzahlen gibt uns dabei einen entscheidenden Hinweis auf das wahre Potenzial eines Suchbegriffs.
- Suchvolumen: Das ist die offensichtlichste Metrik. Wie viele Leute suchen pro Monat nach diesem Begriff? Ein hohes Volumen verspricht viel Traffic, klar. Aber Vorsicht: Es ist bei Weitem nicht der einzige Faktor, der zählt.
- Keyword Difficulty (KD): Wie stark ist die Konkurrenz? SEO-Tools wie Ahrefs O SEMrush bewerten auf einer Skala (oft 0-100), wie schwierig es sein wird, auf der ersten Seite von Google zu landen. Ein hoher Wert bedeutet meist, dass etablierte Websites mit starker Autorität die Top-Positionen für sich beanspruchen.
- Cost-per-Click (CPC): Was sind Werbetreibende bereit, für einen einzigen Klick bei Google Ads zu zahlen? Ein hoher CPC ist ein starkes Signal für eine hohe Kaufabsicht. Selbst wenn Sie selbst keine Anzeigen schalten, verrät Ihnen dieser Wert, dass hinter der Suche oft ein zahlender Kunde steckt.
- Relevanz: Das ist die wichtigste und gleichzeitig subjektivste Kennzahl. Passt das Keyword wirklich zu Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung, Ihrem Geschäftsmodell? Ein Keyword kann noch so viel Suchvolumen haben – wenn es nicht zu dem passt, was Sie anbieten, ziehen Sie nur die falschen Besucher an.
Die Keyword-Recherche ist ein fundamentaler Baustein der Suchmaschinenoptimierung in Deutschland, dessen Bedeutung durch Daten zum Suchvolumen messbar wird. Ein Keyword wie „Stauden“ hat dabei nicht nur ein spezifisches Suchvolumen für Deutschland, sondern oft auch abweichende Werte für Österreich und die Schweiz. Diese Daten sind entscheidend, da sie bestimmen, wie viele potenzielle Nutzer monatlich nach einem Begriff suchen, und sind damit eine zentrale Kennzahl zur Priorisierung. Erfahren Sie mehr über die strategische Anwendung von Keyword-Daten auf sistrix.de.
So entwickeln Sie einen eigenen Keyword-Potential-Score
Um all diese Metriken greifbar und vergleichbar zu machen, hat es sich in der Praxis bewährt, einen eigenen „Keyword-Potential-Score“ zu entwickeln. Das klingt komplizierter, als es ist. Im Grunde genommen erstellen Sie eine simple Formel in Ihrer Keyword-Tabelle (z. B. in Google Sheets), die die verschiedenen Werte für Sie gewichtet.
Ein einfacher, aber effektiver Ansatz könnte so aussehen:
Potential-Score = (Suchvolumen / Keyword Difficulty) * Relevanz-Faktor
IL Relevanz-Faktor ist eine Skala, die Sie selbst festlegen, zum Beispiel von 1 bis 5. Ein Keyword, das perfekt zu Ihrem Kerngeschäft passt, bekommt eine 5. Ein thematisch verwandter Begriff, der aber weniger direkt ist, vielleicht eine 2. So stellen Sie sicher, dass Ihre Geschäftsziele immer im Mittelpunkt stehen.
Mit diesem Score können Sie Ihre gesamte Liste sortieren und ganz objektiv die Keywords mit dem höchsten Gesamtpotenzial identifizieren.
Quick Wins von strategischen Zielen unterscheiden
Wenn Sie Ihre Liste so priorisiert haben, werden Sie schnell feststellen, dass sich die Keywords in zwei Hauptkategorien aufteilen:
- Quick Wins: Das sind die „tief hängenden Früchte“. Typischerweise haben sie ein moderates Suchvolumen, eine niedrige Keyword Difficulty (KD) und eine hohe Relevanz. Hier können Sie mit überschaubarem Aufwand ziemlich schnell erste Erfolge sehen und Ihre Rankings verbessern.
- Strategische Ziele: Das sind die großen Fische – Keywords mit hohem Suchvolumen und knallhartem Wettbewerb. Für diese Begriffe zu ranken, ist ein Marathon, kein Sprint. Sie erfordern exzellenten Content, eine durchdachte interne Verlinkung und oft auch den gezielten Aufbau von Backlinks. Eine solide Domain Authority ist dabei entscheidend, um sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen zu können.
Eine ausgewogene SEO-Strategie berücksichtigt immer beide Kategorien. Starten Sie mit den Quick Wins, um schnell an Fahrt zu gewinnen, aber arbeiten Sie parallel an den strategischen Zielen, die Ihnen langfristig das größte Wachstum bringen.
In thematischen Clustern denken (Pillar-Content-Struktur)
Der letzte, aber absolut entscheidende Schritt bei der Priorisierung ist die Organisation. Betrachten Sie Ihre Keywords nicht isoliert, sondern bündeln Sie sie in thematischen Gruppen, den sogenannten Clustern. Hier fassen Sie Suchbegriffe zusammen, die eine ähnliche Nutzerintention verfolgen.
Stellen Sie sich vor, Sie verkaufen Kaffeemaschinen. Statt jetzt 50 einzelne Artikel für Keywords wie „beste kaffeemaschine“, „kaffeemaschine test“ oder „siebträgermaschine für anfänger“ zu schreiben, gehen Sie strategischer vor:
- Pillar Page: Sie erstellen eine umfassende Hauptseite, einen großen „Kaffeemaschinen Ratgeber“. Diese Seite deckt das Thema in seiner ganzen Breite ab und zielt auf das Hauptkeyword (z. B. „kaffeemaschine kaufen“).
- Cluster Content: Rundherum erstellen Sie spezifische Blogartikel, die auf verwandte Long-Tail-Keywords abzielen. Zum Beispiel „Pflege einer Siebträgermaschine“ oder „Unterschied zwischen Arabica und Robusta“.
- Collegamento interno: Jeder dieser spezifischen Artikel verlinkt dann wieder zurück zur zentralen Pillar Page.
Dieser Aufbau signalisiert Google glasklar, dass Sie eine echte Autorität auf diesem Gebiet sind. Sie bauen so nicht nur für einzelne Keywords Sichtbarkeit auf, sondern für ein komplettes Themenfeld. Das ist nachhaltige SEO-Arbeit, die sich am Ende richtig auszahlt.
Lokale Keywords: So wirst du in Kaiserslautern gefunden

Für ein lokales Geschäft – egal, ob Handwerksbetrieb, Restaurant oder Anwaltskanzlei – ist die regionale Suche kein Nebenschauplatz. Sie ist das entscheidende Spielfeld. Wenn jemand in Kaiserslautern nach „heizung reparatur“ googelt, will er keinen Dienstleister aus Hamburg oder München finden. Er braucht sofort Hilfe, direkt vor Ort.
Genau hier kommt die lokale Keyword-Recherche ins Spiel. Es geht darum, deine Dienstleistungen mit konkreten Ortsangaben zu verknüpfen, um genau die Leute zu erreichen, die in deinem Einzugsgebiet sind und jetzt eine Lösung suchen.
Was macht ein Keyword „lokal“?
Die einfachste Formel ist klar: Dienstleistung plus Stadt. Aber da geht noch viel mehr. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, müssen wir deutlich granularer denken.
- Dienstleistung + Stadt: „Steuerberater Kaiserslautern“
- Dienstleistung + Stadtteil: „Physiotherapie Kaiserslautern-Erlenbach“
- Dienstleistung + bekannte Orte: „Restaurant Nähe Gartenschau“
- Dienstleistung + „in meiner Nähe“: „Fahrradladen in meiner Nähe“ (Google versteht hier durch den Standort, was gemeint ist)
Diese kleinen Zusätze sind Gold wert, denn sie verraten eine glasklare lokale Suchintention. Jemand, der nach „bester italiener kaiserslautern“ sucht, plant ziemlich sicher gerade seinen Abend. Eine perfekte Gelegenheit, ihn auf deine Pizzeria aufmerksam zu machen.
Hier findest du die besten lokalen Suchbegriffe
Du musst nicht raten, wonach deine Kunden suchen. Es gibt ein paar echte Goldgruben, die dir verraten, welche Begriffe die Leute in deiner Region tatsächlich eintippen.
Eine Quelle, die viele übersehen, ist die Vorschlagsfunktion in Google Maps. Gib einfach mal deine Hauptdienstleistung in der Maps-Suche ein und schau genau hin, was Google dir vorschlägt. Das sind keine Zufallsprodukte, sondern basieren auf echten, häufigen Suchanfragen von Nutzern aus der Gegend.
Mein Tipp aus der Praxis: Schau dir auch mal lokale Branchenbücher wie die „Gelben Seiten“ oder Nischenportale deiner Branche an. Die Kategorien und Filter, die dort angeboten werden, spiegeln oft wider, wie Kunden denken und nach Dienstleistungen suchen. Diese Begriffe gehören direkt auf deine Keyword-Liste.
Verstehen, was Kunden wirklich wollen
Gerade für kleine Betriebe ist die lokale Sichtbarkeit überlebenswichtig. Die richtigen Keywords sind der Schlüssel dazu. Ein fundiertes Wissen, wie du deine Zielgruppe vor Ort online erreichst, ist die Basis für deinen Erfolg. In diesem Guide erfährst du, wie SEO für kleine Unternehmen wirklich funktioniert und du die lokale Google-Suche für dich gewinnst.
Diese strategische Arbeit hilft dir, nicht nur irgendwelchen Traffic zu bekommen, sondern die richtigen Anfragen von kaufbereiten Kunden.
Ein Tool, das du auf keinen Fall ignorieren darfst, ist dein eigenes Profilo aziendale di Google (früher Google My Business). Die Leistungsdaten (oder Insights) darin sind eine wahre Fundgrube. Google zeigt dir hier schwarz auf weiß, über welche Suchanfragen Nutzer auf dein Profil gestoßen sind.
Nimm dir Zeit und analysiere diese Liste. Du wirst dort oft Long-Tail-Keywords und Formulierungen finden, auf die du selbst nie gekommen wärst. Fällt dir zum Beispiel auf, dass viele nach „Notdienst [deine Dienstleistung] Kaiserslautern“ suchen? Perfekt, dann erstelle eine eigene Unterseite auf deiner Website, die genau diesen Notfall abdeckt.
Diese Daten zeigen dir nicht, was theoretisch möglich wäre, sondern was deine potenziellen Kunden jetzt gerade eintippen, um ein Unternehmen wie deines zu finden. Nutze diese direkten Einblicke, um deine Website-Texte, Blogartikel und sogar die Beschreibungen in deinem Google Business Profile zu schärfen. So schließt du die Lücke zwischen dem, was Kunden suchen, und dem, was du anbietest.
Häufige Fragen zur Keyword-Recherche
Zum Schluss möchte ich noch ein paar Fragen beantworten, die mir in der Praxis immer wieder unterkommen. Sehen Sie diesen Teil als eine Art Spickzettel, der Ihnen schnelle, praxistaugliche Antworten auf die typischen Hürden bei der Keyword-Recherche gibt.
Wie oft sollte ich meine Keywords eigentlich überprüfen?
Eine Keyword-Recherche ist kein Projekt, das man einmal abhakt und dann vergisst. Es ist ein laufender Prozess, denn Märkte, das Suchverhalten Ihrer Kunden und natürlich auch die Algorithmen von Google sind ständig in Bewegung.
Es gibt aber ein paar Schlüsselmomente, in denen eine gründliche Recherche unumgänglich ist:
- Beim Start einer neuen Website: Das ist das absolute Fundament. Hier legen Sie die komplette Struktur und Content-Strategie fest.
- Vor dem Kick-off einer neuen Content-Kampagne: Jede neue Pillar Page oder jedes Themencluster braucht eine eigene, scharf fokussierte Keyword-Analyse.
- Quartalsweise oder halbjährlich als Routine-Check: Ein regelmäßiger Blick auf die Daten hilft Ihnen, neue Trends aufzuspüren, die Performance Ihrer aktuellen Keywords zu bewerten und Ihre Strategie nachzuschärfen.
Als Faustregel hat sich bewährt, mindestens zweimal im Jahr eine umfassende Überprüfung der gesamten Keyword-Strategie einzuplanen. Wenn Sie in einer sehr schnelllebigen Branche unterwegs sind, kann es sogar sinnvoll sein, monatlich ein Auge darauf zu haben, um wirklich am Puls der Zeit zu bleiben.
Hohes Suchvolumen oder niedrige Konkurrenz – worauf soll ich mich konzentrieren?
Das ist der Klassiker unter den SEO-Fragen, und die ehrliche Antwort ist: Es kommt darauf an. Eine wirklich schlagkräftige Strategie braucht beides.
Keywords mit einem riesigen Suchvolumen sind oft sehr allgemeine Begriffe, die sogenannten „Head Terms“. Hier mitzumischen ist ein Marathon, kein Sprint. Es erfordert eine Menge Autorität und wirklich herausragenden Content. Betrachten Sie diese Begriffe als Ihre strategischen Langzeitziele.
Auf der anderen Seite haben wir die Keywords mit überschaubarer Konkurrenz, meist Long-Tail-Keywords. Die haben zwar weniger Suchvolumen, aber die Suchintention dahinter ist glasklar. Nutzer, die solche Phrasen eingeben, sind oft schon viel weiter im Kaufprozess und die Wahrscheinlichkeit für eine Conversion ist deutlich höher. Das sind Ihre „Quick Wins“.
Die beste Taktik ist ein intelligenter Mix. Starten Sie mit den „Quick Wins“, um schnell erste Erfolge zu sehen und gezielten Traffic auf Ihre Seite zu holen. Diese frühen Erfolge nutzen Sie dann, um nach und nach die Autorität Ihrer Website aufzubauen und sich schrittweise an die großen, hart umkämpften Keywords heranzuarbeiten.
Was mache ich mit diesen „Zero-Click-Suchen“?
Zero-Click-Suchen sind zur Normalität geworden. Das sind die Suchen, bei denen Google die Antwort direkt in den Suchergebnissen anzeigt, zum Beispiel in einem Featured Snippet oder einer KI-Übersicht. Viele informationelle Anfragen führen also gar nicht mehr unbedingt zu einem Klick auf eine Website.
Sollten Sie diese Keywords deshalb links liegen lassen? Auf gar keinen Fall.
- Sichtbarkeit ist pures Branding: Selbst wenn niemand klickt – die Präsenz in einem Featured Snippet positioniert Ihre Marke als Experten. Ihr Name wird direkt mit der Lösung des Problems verknüpft.
- Relevanz für die Sprachsuche: Viele dieser Direktantworten werden von Sprachassistenten wie Siri oder Alexa für ihre Antworten genutzt.
- Der zweite Klick: Oft wirft die Antwort im Snippet eine neue Frage auf, die dann doch zu einem Klick auf Ihre Seite führt, um tiefer ins Thema einzutauchen.
Der Trick ist, Ihre Inhalte so zu gestalten, dass sie für Snippets optimiert sind. Nutzen Sie klare Fragen als Zwischenüberschriften und liefern Sie eine knackige, direkte Antwort gleich in den ersten Sätzen darunter.
Was ist wichtiger: Suchvolumen oder Relevanz?
Hier gibt es keine zwei Meinungen: rilevanza. Immer.
Ein Keyword kann 100.000 monatliche Suchen haben – wenn es nicht zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung passt, ist der Traffic wertlos. Die Besucher werden Ihre Seite sofort wieder verlassen. Das treibt Ihre Absprungrate in die Höhe und signalisiert Google, dass Ihre Seite für diese Suchanfrage offensichtlich nicht die richtige Antwort liefert.
Relevanz muss Ihr entscheidender Filter in jeder Phase der Keyword-Recherche sein. Ein Keyword mit vielleicht nur 50 monatlichen Suchen, das aber exakt das Problem beschreibt, welches Ihr Produkt löst, ist unendlich wertvoller als ein generischer Begriff mit hohem Volumen. Fokussieren Sie sich immer darauf, den Traffic zu bekommen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Kunden wird – nicht einfach nur irgendeinen Traffic.
Sie sehen, eine professionelle Keyword-Recherche ist ein vielschichtiger Prozess, aber mit dem richtigen Wissen und einer klaren Strategie absolut machbar. Wenn Sie diesen Prozess beschleunigen und von über 15 Jahren SEO-Expertise profitieren möchten, ist LinkITUp Ihr Partner. Wir entwickeln eine maßgeschneiderte Strategie, um Ihre Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern. Starten Sie jetzt mit einem kostenlosen Keyword Check auf seobuchen.com.
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