Website Relaunch SEO der keine Rankings kostet

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Ein Website-Relaunch ist eine riesige Chance – frisches Design, bessere Nutzerführung, neue Funktionen. Aber ohne eine saubere SEO-Strategie kann dieser Neustart schnell zum Bumerang werden. Ein solider Plan für das Website Relaunch SEO ist keine nette Dreingabe, sondern das absolute Fundament, um Ihre hart erarbeiteten Google-Rankings und den organischen Traffic nicht zu verlieren.

Warum ein Relaunch Ihr SEO gefährden kann

Die Stimmung bei einem Relaunch ist meist euphorisch. Das Team feiert das neue Design und die moderne Technik. In dieser Aufbruchstimmung geht jedoch oft das Wichtigste unter: die Suchmaschinenoptimierung. Die böse Überraschung folgt dann prompt nach dem Go-live, wenn die Sichtbarkeit bei Google plötzlich im Keller ist.

Ein Team plant einen Website Relaunch an einem Whiteboard, was die Notwendigkeit einer SEO-Strategie verdeutlicht.

Das Kernproblem: Suchmaschinen wie Google bewerten eine Website nicht nach ihrer Optik. Sie orientieren sich an unzähligen technischen und inhaltlichen Signalen, die über Jahre hinweg aufgebaut wurden. Ein Relaunch greift genau in dieses fein abgestimmte System ein und kann es komplett durcheinanderbringen.

Die stillen Gefahren eines Relaunches

Die Risiken sind vielfältig und lauern oft im Verborgenen. Ohne akribische Planung können schon kleine Fehler eine verheerende Kettenreaktion auslösen. Stellen Sie sich den Relaunch wie den Umzug Ihres Ladengeschäfts vor: Wenn Sie Ihren Stammkunden nicht die neue Adresse mitteilen, stehen sie bald vor verschlossenen Türen. Im Digitalen ist das nicht anders.

Die häufigsten Fehlerquellen, die wir in der Praxis immer wieder sehen:

  • Verlorene oder geänderte URLs: Seiten bekommen neue Adressen, aber die alten werden nicht sauber per 301-Redirect umgeleitet. Für Google und Ihre Nutzer existiert die Seite dann einfach nicht mehr.
  • Fehlende Inhalte: Wertvoller Content, der für wichtige Keywords rankt, wird im Eifer des Gefechts gelöscht oder nicht auf die neue Seite übernommen.
  • Technische Pannen: Die neue Seite ist vielleicht langsamer, nicht für Mobilgeräte optimiert oder hat Crawling-Fehler, die Google daran hindern, alle Inhalte zu erfassen.
  • Verlust von Backlinks: Ohne korrekte Weiterleitungen verlieren Sie die wertvolle „Empfehlungskraft“ von anderen Websites, die auf Ihre alten Seiten verlinkt haben.

Diese Schnitzer führen fast zwangsläufig zu einem spürbaren Einbruch der Rankings. Das bedeutet weniger Besucher und am Ende des Tages weniger Umsatz.

Wenn der Neustart zum wirtschaftlichen Desaster wird

Die Folgen eines verpatzten Website Relaunch SEO können dramatisch sein. Hier geht es nicht nur um ein paar verlorene Plätze bei Google, sondern um handfeste wirtschaftliche Schäden. Ein bekanntes Beispiel aus der Praxis macht das Ausmaß deutlich: 2014 verlor ein Mode-Onlineshop nach einem Domainwechsel von .fr auf .com rund 66 % seiner organischen Sichtbarkeit. Dieser massive Einbruch resultierte in einem wöchentlichen Umsatzverlust von etwa 37.000 Euro. Trotz späterer Rettungsversuche hat sich das Unternehmen nie wieder vollständig erholt und ist vom Markt verschwunden. Mehr zu solchen Fällen und wie man sie vermeidet, können Sie im Detail auf onlinemarketing-strategy.de nachlesen.

Ein Website-Relaunch ohne integrierte SEO-Strategie ist wie eine Schiffsreise ohne Navigationsinstrumente. Man mag ein schönes neues Schiff haben, aber die Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu erreichen, ist gering.

Die folgende Tabelle fasst die häufigsten Fehler während eines Website-Relaunches zusammen und zeigt deren direkte Auswirkungen auf das SEO-Ranking und den Traffic.

Typische Relaunch-Fehler und ihre SEO-Folgen

Häufiger FehlerDirekte SEO-AuswirkungMögliche Geschäftsfolge
Keine 301-WeiterleitungenVerlust von Link-Autorität, 404-FehlerTraffic-Einbruch, frustrierte Nutzer
Änderung der URL-StrukturRankingverlust für etablierte SeitenGeringere Sichtbarkeit, weniger Leads
Löschung von InhaltenVerlust relevanter Keyword-RankingsWeniger qualifizierte Besucher
Technische MängelSchlechte Indexierbarkeit, hohe AbsprungrateUmsatzrückgang, schlechte User Experience

Die Botschaft sollte klar sein: Ein Relaunch ist eine riesige Chance, aber nur, wenn SEO von der ersten Sekunde an als zentraler Baustein des Projekts verstanden und behandelt wird. Alles andere ist ein unnötiges Risiko.

Die strategische SEO-Vorbereitung: Das Fundament für den Relaunch-Erfolg

Ein Website-Relaunch entscheidet sich lange, bevor auch nur eine Zeile des neuen Codes steht. Der Erfolg oder Misserfolg hängt fast vollständig von der Vorbereitungsphase ab. Sehen Sie diese Phase nicht als lästige Pflicht, sondern als das Fundament, das darüber entscheidet, ob Ihre Sichtbarkeit nach dem Livegang durch die Decke geht oder in den Keller rauscht.

Der allererste Schritt ist deshalb eine schonungslose Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Website. Sie müssen ganz genau verstehen, welche Seiten und Inhalte Ihr aktuelles SEO-Rückgrat bilden. Wer diesen Schritt überspringt, fliegt blind in einen der heikelsten Prozesse, die man im Online-Marketing durchlaufen kann.

Ein umfassendes SEO-Audit durchführen

Legen Sie los mit einem tiefgehenden SEO-Audit. Das Ziel ist glasklar: Jedes wertvolle Asset zu finden, das Sie auf keinen Fall verlieren dürfen. Hier geht es nicht um oberflächliche Zahlen, sondern darum, Ihre SEO-Leistung bis ins kleinste Detail zu zerlegen.

Stellen Sie sich dabei die richtigen Fragen:

  • Welche URLs bringen den meisten organischen Traffic? Das sind Ihre Kronjuwelen. Tauchen Sie in Google Аналитика и Консоль поиска Google ein und identifizieren Sie die Seiten mit den höchsten Klickzahlen und Impressionen.
  • Welche Inhalte haben die meisten Backlinks eingesammelt? Backlinks sind pures Gold für Ihr Ranking. Tools wie Ahrefs или Moz zeigen Ihnen, welche Seiten die größte Autorität von außen mitbringen.
  • Für welche Keywords ranken Sie ganz vorne mit? Erstellen Sie eine Liste Ihrer wichtigsten Keywords und der Landingpages, die dafür ranken. Genau diese Positionen gilt es zu verteidigen.

Packen Sie all diese Daten sauber in eine Tabelle. Dieses Dokument wird Ihr Kompass für alle weiteren Schritte sein, ganz besonders für das spätere Redirect-Mapping.

Die wertvollsten SEO-Assets sichern

Sobald Sie wissen, welche Seiten Ihre Zugpferde sind, geht es darum, ihre „SEO-DNA“ zu konservieren. Es genügt nicht, nur die URL zu kennen. Sie müssen auch die Elemente verstehen, die für den Erfolg verantwortlich sind.

Dazu gehören ganz konkret:

  • Meta-Daten: Sichern Sie die aktuellen Meta-Titel und Meta-Beschreibungen jeder wichtigen URL.
  • Content-Struktur: Analysieren Sie die Überschriftenhierarchie (H1, H2, H3), die interne Verlinkung und die wichtigsten inhaltlichen Bausteine.
  • Technische Signale: Notieren Sie sich Canonical-Tags, Schema-Markup und andere technische Auszeichnungen, die auf diesen Seiten zum Einsatz kommen.

Diese Detailarbeit ist entscheidend. Sie stellt sicher, dass Sie beim Übertragen der Inhalte keine der feinen SEO-Signale übersehen, die Google aktuell honoriert.

Eine strategische Website-Relaunch-SEO-Vorbereitung bedeutet, dass Sie nicht nur wissen, was gut läuft, sondern auch warum. Nur so können Sie den Erfolg auf die neue Seite übertragen.

Klare SEO-Ziele für den Relaunch definieren

Ein Relaunch ohne klare Ziele ist wie eine Bergtour ohne Gipfel. Nutzen Sie die Erkenntnisse aus Ihrem Audit, um messbare SEO-Ziele zu formulieren. Das gibt dem gesamten Projekt eine klare Richtung und macht den Erfolg hinterher auch wirklich messbar.

Konkrete Ziele könnten zum Beispiel so aussehen:

  1. Verbesserung der Core Web Vitals: Die neue Seite soll in allen drei Metriken (LCP, INP, CLS) den „Gut“-Status erreichen, um die Nutzererfahrung zu verbessern und die Rankings zu stärken.
  2. Steigerung der mobilen Sichtbarkeit: Erhöhung des organischen Traffics von Mobilgeräten um 15 % innerhalb von sechs Monaten nach dem Relaunch.
  3. Ausbau der thematischen Autorität: Verbesserung der durchschnittlichen Ranking-Position für eine definierte Keyword-Gruppe um fünf Plätze.
  4. Reduzierung der Absprungrate: Senkung der Bounce Rate auf den wichtigsten Blogartikeln um 10 % durch eine bessere Seitenstruktur und Lesbarkeit.

Solche Ziele müssen realistisch und vor allem quantifizierbar sein. Sie sind die Leitplanken für das Design-, Content- und Entwicklungsteam und sorgen dafür, dass SEO bei jeder Entscheidung mit am Tisch sitzt.

Die richtige Keyword-Strategie entwickeln

Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, Ihre Keyword-Strategie auf den Prüfstand zu stellen und auszubauen. Es geht darum, bestehende Rankings zu schützen, aber gleichzeitig auch neue Potenziale zu erschließen.

Schauen Sie genau hin: Welche Keywords laufen gut, wo gibt es noch Lücken? Gibt es Themen, in denen Ihre Konkurrenz stark ist, Sie aber bisher kaum stattfinden? Die Antworten auf diese Fragen fließen direkt in Ihre neue Seitenstruktur und die Content-Planung ein. Eine detaillierte Anleitung, wie Sie solche Chancen aufspüren, finden Sie in unserem umfassenden Guide zur Исследование ключевых слов, der Ihnen hilft, die richtigen Prioritäten zu setzen.

Wenn Sie die Sicherung Ihrer bestehenden Stärken mit klaren, zukunftsorientierten Zielen kombinieren, schaffen Sie die perfekte Ausgangslage. So wird Ihr Relaunch die SEO-Performance nicht nur bewahren, sondern nachhaltig verbessern.

Das technische Fundament für einen sauberen Übergang

Okay, die Strategie steht. Jetzt wird’s technisch. In dieser Phase entscheidet sich, ob Ihr Website Relaunch SEO-technisch ein voller Erfolg wird oder ob Sie wertvolle Rankings ins digitale Nirwana schicken. Das technische Gerüst ist das unsichtbare, aber absolut entscheidende Fundament, auf dem Ihre neue Seite steht.

Viele verlieben sich ins neue Design, aber Google schaut vor allem, was unter der Haube steckt. Ein sauberer technischer Übergang signalisiert der Suchmaschine, dass Ihre Seite trotz neuem Look weiterhin vertrauenswürdig und relevant ist. Ohne dieses Fundament verpufft die ganze harte Arbeit an Strategie und Inhalt.

Das Herzstück des Relaunches: das Redirect-Mapping

Der mit Abstand kritischste Punkt ist das Redirect-Mapping. Stellen Sie sich vor, jede alte URL ist eine Adresse, die Google kennt und über die Jahre schätzen gelernt hat. Verschwindet diese Adresse einfach, läuft die Suchmaschine gegen eine Wand – ein 404-Fehler. Der gesamte Wert dieser Seite, mitsamt Rankings und Backlinks, ist weg.

Ein lückenloses Redirect-Mapping ist Ihr Schutzschild dagegen. Es funktioniert wie ein Nachsendeauftrag für jede einzelne URL. Mit permanenten 301-Weiterleitungen sagen Sie Google ganz klar: "Diese Seite ist umgezogen, hier geht's zur neuen Adresse." So stellen Sie sicher, dass ein Großteil der Linkkraft und des Vertrauens auf die neue URL übergeht.

Diese Infografik fasst den Vorbereitungsprozess gut zusammen, der die Basis für ein sauberes technisches Setup legt.

Infografik zum SEO Relaunch Prozess mit den Schritten Audit, Ziele und Checkliste

Man sieht deutlich: Erst kommen die Hausaufgaben in Form von Analyse und Zielen, dann folgt die technische Umsetzung. Das stellt sicher, dass man sich auf die richtigen Dinge konzentriert.

Eine lückenlose Weiterleitungs-Matrix erstellen

Damit Ihnen keine URL durch die Lappen geht, brauchen Sie System. Ein Crawler wie der Screaming Frog SEO Spider ist hier Gold wert. Lassen Sie ihn über Ihre komplette aktuelle Website laufen, und er spuckt Ihnen eine vollständige Liste aller existierenden URLs aus.

Diese Liste ist die Grundlage für Ihre Redirect-Map, die Sie am besten in einer einfachen Tabelle (wie Google Sheets) anlegen:

  • Spalte A: Hier kommt jede einzelne URL Ihrer alten Website rein, die der Crawler gefunden hat.
  • Spalte B: Hier tragen Sie die exakt passende neue URL ein, auf die weitergeleitet werden soll.

Das Ziel ist eine saubere 1:1-Zuordnung. Eine alte Produktseite leitet auf die neue Produktseite weiter, ein alter Blogbeitrag auf den neuen. Bloß keine pauschalen Weiterleitungen auf die Startseite! Das ist für Google ein schwaches Signal und ein Großteil der Linkkraft geht verloren.

Diese Tabelle ist Ihr wichtigstes Dokument für den Tag des Relaunches. Für den Entwickler ist sie die direkte Arbeitsanweisung, um die 301-Weiterleitungen auf dem Server einzurichten.

Die URL-Struktur optimieren

Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, um endlich eine unlogische oder über die Jahre gewachsene URL-Struktur aufzuräumen. Eine gute URL ist kurz, für Menschen lesbar und enthält im besten Fall das Hauptkeyword. Sie hilft Nutzern und Suchmaschinen, den Inhalt einer Seite auf den ersten Blick zu verstehen.

Schauen wir uns ein Praxisbeispiel an:

Alte URLNeue, optimierte URL
ihre-domain.de/shop/produkte/kategorie-12/prod_id_4711-blauer-sneakerihre-domain.de/herrenschuhe/blauer-sneaker

Die neue Struktur ist nicht nur kürzer und sauberer, sondern auch "sprechend". Sie schmeißt technische Kürzel und unnötige Ordner raus, was die Relevanz für das Keyword "blauer sneaker" deutlich stärkt.

Technische Fallstricke, die Sie kennen müssen

Neben den Redirects lauern noch ein paar andere technische Tücken, die über den Erfolg Ihres Website Relaunch SEO entscheiden.

Canonical Tags
Achten Sie peinlich genau darauf, dass die Canonical Tags auf der neuen Seite stimmen. Sie verhindern Duplicate Content, indem sie Google sagen, welche Version einer Seite das Original ist. Besonders wichtig ist das bei Produktvarianten oder Seiten mit Filtern und URL-Parametern.

Внутренняя перелинковка
Ist die interne Linkstruktur auf der neuen Seite logisch? Wichtige Seiten sollten von thematisch passenden Seiten aus schnell erreichbar sein. So verteilen Sie die Linkkraft clever auf Ihrer Website und machen es auch den Besuchern leichter.

XML-карта сайта
Erstellen Sie eine frische, saubere XML-Sitemap, die ausschließlich die URLs der neuen Website enthält. Nach dem Go-Live reichen Sie diese sofort bei der Google Search Console ein. Das ist wie eine persönliche Einladung an Google, Ihre neue Struktur schnell und vollständig zu entdecken.

Alles auf einer Staging-Umgebung testen

Der wichtigste Grundsatz aus der Praxis: Testen, testen, testen! Und zwar bevor auch nur ein einziger Kunde die neue Seite sieht. Ein Relaunch darf niemals direkt auf der Live-Domain entwickelt werden. Richten Sie eine Staging-Umgebung ein – das ist eine exakte Kopie Ihrer neuen Website auf einem passwortgeschützten Testserver.

Hier können Sie alle technischen Details in Ruhe durchgehen:

  1. Funktionieren alle Redirects? Klicken Sie stichprobenartig die wichtigsten Weiterleitungen aus Ihrer Mapping-Tabelle durch.
  2. Gibt es Crawling-Fehler? Jagen Sie einen Crawler über die Staging-Seite. Findet er 404-Fehler oder kaputte Links?
  3. Sind die Canonicals korrekt? Ein kurzer Blick in den Quellcode wichtiger Seiten verrät, ob die richtigen Canonical-Tags gesetzt sind.
  4. Ist die Seite für Suchmaschinen blockiert? Ganz wichtig: Die Staging-Umgebung muss per noindex-Tag oder robots.txt für Google gesperrt sein. Sonst riskieren Sie massiven Duplicate Content. Diese Sperre muss beim Go-Live aber unbedingt entfernt werden!

Erst wenn auf der Staging-Seite alles reibungslos läuft, sind Sie wirklich bereit für den großen Tag. Dieser sorgfältige Prozess ist der Schlüssel, um Rankingverluste zu vermeiden und die Chancen des Neuanfangs voll auszuschöpfen.

Ihren Content für den Relaunch fit machen

Ihr Content ist das Fundament Ihrer gesamten SEO-Arbeit. Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, dieses Fundament nicht nur zu sichern, sondern es richtig zu stärken. Es geht hier nicht darum, einfach alles blind auf die neue Seite zu schaufeln. Vielmehr ist das eine strategische Entscheidung, was bleibt, was geht und was besser wird.

Der erste Schritt ist immer eine knallharte, datenbasierte Analyse Ihrer Inhalte. Welche Artikel bringen Ihnen wirklich Traffic? Welche Seiten dümpeln vor sich hin oder ranken für völlig irrelevante Suchbegriffe? Ihre besten Freunde dafür sind die Консоль поиска Google und Ihr Analytics-Tool. Das Ziel ist glasklar: jeden einzelnen Inhalt einer von drei Kategorien zuzuordnen.

Inhalte bewerten und strategisch entscheiden

Mal ehrlich: Nicht jeder Blogartikel und jede Unterseite hat es verdient, den Sprung auf die neue, schicke Website zu schaffen. Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist der Schlüssel, um alten Ballast abzuwerfen. Nur so wird Ihre neue Seite von Anfang an schlank und schlagkräftig.

Ihre Content-Inventur sollte am Ende zu dieser einfachen Einteilung führen:

  • Behalten: Das sind Ihre Goldstücke. Inhalte mit starken Rankings, viel Traffic und wertvollen Backlinks. Die werden 1:1 übernommen, aber vorher prüfen Sie sie nochmal auf Aktualität und Lesbarkeit. Ein kleiner Frischekick schadet nie.
  • Verbessern & Zusammenlegen: Hier liegt oft das größte, ungenutzte Potenzial. Bestimmt haben Sie mehrere Artikel, die sich um dasselbe Thema drehen und sich gegenseitig die Rankings streitig machen. Fassen Sie diese zu einem ultimativen, umfassenden Beitrag zusammen.
  • Löschen: Seiten ohne Rankings, ohne Traffic, ohne jeglichen strategischen Nutzen. Weg damit! Aber ganz wichtig: Richten Sie für jede gelöschte URL eine saubere 301-Weiterleitung auf eine thematisch passende, existierende Seite ein. So vermeiden Sie 404-Fehler und Frust bei den Nutzern.

Dieser Prozess wird in der Fachsprache auch Content Pruning genannt. Damit schärfen Sie Ihr thematisches Profil ungemein. Statt zehn mittelmäßiger Artikel haben Sie dann einen herausragenden, der sowohl Nutzer als auch Google begeistert.

Meta-Daten nicht nur kopieren, sondern optimieren

Meta-Titel und -Beschreibungen sind Ihr Aushängeschild in den Google-Suchergebnissen. Sie einfach nur zu kopieren, wäre eine riesige, verpasste Chance. Der Relaunch ist der ideale Moment, um diese kleinen Textschnipsel auf eine maximale Klickrate (CTR) zu trimmen.

Die Zahlen sprechen für sich: Die erste Position bei Google staubt im Schnitt eine Klickrate (CTR) von 39,8 % ab, während Position zwei schon auf magere 18,7 % abstürzt. Das zeigt, wie entscheidend ein überzeugendes Snippet ist, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Wenn Sie tiefer in die Materie eintauchen wollen, finden Sie weitere spannende SEO-Statistiken bei seranking.com.

Nehmen Sie sich jede wichtige URL vor und fragen Sie sich: Ist der Titel wirklich ansprechend? Ist das Hauptkeyword drin? Löst die Beschreibung ein konkretes Problem des Suchenden und motiviert sie zum Klicken? Oft sind es kleine Anpassungen, die am Ende einen riesigen Unterschied für Ihren Traffic ausmachen.

Content Pruning in der Praxis

Stellen Sie sich einen lokalen Handwerksbetrieb vor. Der hat zwei etwas angestaubte Blogartikel: "Tipps zur Badrenovierung" (rankt auf Position 12) und "Moderne Fliesentrends" (rankt auf Position 15). Beide ziehen kaum Besucher an.

Statt nun beide Artikel einfach so zu übernehmen, kombinieren Sie die Rosinen aus beiden Beiträgen zu einem neuen, umfassenden Leitfaden: "Badrenovierung 2024: Der komplette Guide von der Planung bis zu den Fliesentrends".

Dieser neue Super-Artikel hat gleich mehrere Vorteile:

  • Er ist umfassender und hilfreicher für den Leser.
  • Er deckt ganz natürlich viel mehr relevante Keywords ab.
  • Er hat eine viel bessere Chance, für diverse Suchanfragen weit oben zu ranken.

Die alten URLs der beiden ursprünglichen Artikel leiten Sie natürlich per 301-Redirect auf den neuen Leitfaden um. So bündeln Sie die vorhandene Linkkraft und geben sie an den neuen, besseren Inhalt weiter. Dieser strategische Kniff ist ein absoluter Kernbestandteil eines erfolgreichen Website Relaunch SEO.

Und vergessen Sie dabei eines nicht: die внутренняя перелинковка. Der neue Leitfaden sollte prominent von relevanten Leistungsseiten verlinkt werden und selbst auf andere passende Inhalte Ihrer Website zeigen. Eine kluge Linkstruktur hilft Google enorm dabei, die neue Seitenarchitektur zu verstehen und verteilt die "Link-Power" effektiv. Wie genau Sie das am besten anstellen, erklären wir Ihnen ausführlich in unserem Beitrag über die Optimierung interner Verlinkungen für SEO.

Mit dieser gezielten Vorgehensweise bei Ihren Inhalten legen Sie das perfekte Fundament, um nach dem Relaunch nicht nur alte Rankings zu verteidigen, sondern Ihre Sichtbarkeit auf ein ganz neues Level zu heben.

Den Erfolg nach dem Go-live überwachen und sichern

Die neue Website ist online – geschafft! Erstmal herzlichen Glückwunsch. Doch jetzt beginnt für das Website-Relaunch-SEO die heikelste Phase. Der Go-live ist kein Schlusspunkt, sondern der Startschuss für eine intensive Zeit der Überwachung, in der sich zeigt, ob sich die ganze Vorbereitung wirklich gelohnt hat.

Eine Person analysiert SEO-Daten auf einem Dashboard, was die Überwachung nach dem Relaunch symbolisiert.

Keine Panik: Kurzfristige Schwankungen bei den Rankings in den ersten Wochen sind völlig normal. Google muss die neue Seitenstruktur erst einmal verdauen und neu bewerten. Ihre Aufgabe ist es jetzt, diesen Prozess ganz genau zu beobachten und normale „Zuckungen“ von echten Problemen zu unterscheiden. Nur so können Sie bei Bedarf blitzschnell reagieren.

Die ersten Schritte direkt nach der Liveschaltung

Sobald die neue Seite live ist, zählt jede Minute. Jetzt müssen Sie systematisch vorgehen, um Google sofort die richtigen Signale zu senden und klassische Fehler zu vermeiden.

Diese Aufgaben haben jetzt absolute Priorität:

  • robots.txt prüfen: Gehen Sie sofort nachschauen, ob die Blockade der Entwicklungsumgebung wirklich aufgehoben ist. Die Live-Seite darf für Google-Bots auf keinen Fall gesperrt sein. Ein vergessener Disallow: /-Eintrag ist ein fataler, aber leider immer wieder vorkommender Fehler.
  • Neue Sitemap einreichen: Loggen Sie sich direkt in die Google Search Console ein und reichen Sie Ihre neue, saubere XML-Sitemap ein. Betrachten Sie das als die offizielle Einladung an Google, Ihre neue Struktur zu erkunden.
  • Intensives Crawling: Lassen Sie ein Tool wie Screaming Frog sofort wieder über die Live-Seite laufen. Suchen Sie gezielt nach 404-Fehlern, fehlerhaften Weiterleitungen oder internen Links, die aus Versehen noch auf die Staging-Umgebung zeigen.

Diese ersten Checks sind Ihr wichtigstes Sicherheitsnetz. Sie fangen die häufigsten technischen Pannen ab, bevor sie echten Schaden anrichten können.

KPIs im Blick behalten und richtig interpretieren

Nach den Sofortmaßnahmen beginnt das kontinuierliche Monitoring. Ihre Kommandozentrale dafür sind die Google Search Console und Google Analytics. Konzentrieren Sie sich dabei auf die wirklich entscheidenden Kennzahlen (KPIs).

Wichtige Metriken und worauf Sie achten müssen

MetrikWerkzeugDas sollten Sie im Auge behalten
Organischer TrafficGoogle АналитикаVergleichen Sie den Traffic mit dem Zeitraum vor dem Relaunch. Gibt es einen unerwarteten, starken Einbruch jenseits üblicher Schwankungen?
Рейтинги ключевых словКонсоль поиска GoogleBeobachten Sie Ihre Top-10-Keywords täglich. Leichte Verschiebungen sind normal, aber ein stetiger Abwärtstrend ist ein klares Alarmsignal.
IndexierungsstatusКонсоль поиска GoogleSteigt die Anzahl der indexierten Seiten stetig an? Oder tauchen plötzlich vermehrt Ausschlüsse oder Crawling-Fehler auf?
Основные веб-показателиКонсоль поиска GoogleLiefert die neue Seite die von Google erwartete Performance? Schlechte Werte hier können sich negativ auf die Rankings auswirken.

Die Praxis zeigt leider immer wieder, dass ein Relaunch ohne durchdachtes SEO-Konzept oft zu Sichtbarkeitsverlusten führt. Typische Warnsignale sind ein kontinuierlicher Rückgang der Rankings, vermehrte 404-Fehler in der Search Console oder das plötzliche Verschwinden wichtiger Inhalte aus dem Index.

Warten Sie nicht ab, bis die Rankings im Keller sind. Ein proaktives Monitoring in den ersten vier bis sechs Wochen nach dem Relaunch ist entscheidend, um die Weichen für den langfristigen SEO-Erfolg zu stellen.

Geben Sie Google aber auch etwas Zeit. Wenn die Indexierung neuer Seiten nur langsam vorankommt, können Sie den Prozess gezielt unterstützen. In unserem Leitfaden erklären wir Ihnen, wie Sie eine schnellere Google Indexierung beantragen und die Sichtbarkeit Ihrer neuen Inhalte beschleunigen können. Handeln Sie überlegt, aber entschlossen, wenn die Daten auf ein Problem hindeuten.

Häufige Fragen zum SEO-Relaunch

Auch bei der besten Vorbereitung tauchen oft noch Fragen auf. Kein Wunder, ein Relaunch ist komplex. Hier habe ich die Antworten auf die Fragen zusammengestellt, die mir im Agenturalltag immer wieder begegnen und die bei vielen für Unsicherheit sorgen.

Wie lange dauert es, bis sich die Rankings nach einem Relaunch wieder fangen?

Dass es in den ersten Wochen nach dem Livegang etwas ruckelt, ist völlig normal. Google muss sich ja erst einmal an die neue Seitenstruktur gewöhnen und alles neu bewerten. Wenn der Relaunch technisch sauber umgesetzt wurde und die 301-Redirects sitzen, sollten sich Ihre Rankings innerhalb von 4 bis 12 Wochen wieder stabilisieren – oft verbessern sie sich sogar.

Was Sie aber auf keinen Fall sehen wollen, ist ein Abwärtstrend, der sich über Monate hinzieht. Das ist ein echtes Alarmsignal. In der Regel stecken dann massive Probleme dahinter, etwa kaputte Weiterleitungen oder Indexierungsfehler, die sofort angegangen werden müssen.

Gehen meine Backlinks beim Relaunch verloren?

Nein, auf keinen Fall – vorausgesetzt, Sie machen Ihre Hausaufgaben richtig. Der Schlüssel, um Ihr wertvolles Backlink-Profil zu schützen, sind lückenlose 301-Weiterleitungen. Das bedeutet: Jede einzelne alte URL, auf die ein externer Link zeigt, muss permanent auf die exakt passende neue URL umgeleitet werden.

Mit einer sauberen 301-Weiterleitung geben Sie fast die gesamte Link-Power, also die Autorität des Backlinks, an die neue Seite weiter. Das zu übersehen, ist einer der häufigsten und fatalsten Fehler. So wirft man hart erarbeitete Autorität einfach weg.

Sollte ich beim Relaunch versuchen, alle URLs beizubehalten?

Nicht unbedingt. Ganz im Gegenteil: Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, endlich eine unlogische oder über Jahre wild gewachsene URL-Struktur aufzuräumen. Kurze, sprechende URLs, die das Keyword enthalten, sind für Nutzer und Suchmaschinen einfach besser zu verstehen und können sich positiv auf die Rankings auswirken.

Die goldene Regel ist simpel: Solange Sie für jede geänderte URL eine saubere 1:1-Weiterleitung (301) auf die neue Seite einrichten, ist eine Anpassung der URLs oft sogar eine strategische Verbesserung. Behalten Sie die alten URLs nur, wenn sie ohnehin schon kurz, klar und perfekt strukturiert sind. Die URL-Optimierung ist einer der stärksten Hebel, den Sie bei einem SEO-Relaunch haben.


Ein erfolgreicher Relaunch braucht Erfahrung und einen klaren Plan. Wir bei LinkITUp bringen über 15 Jahre Praxis mit und helfen Ihnen dabei, Ihre Website neu aufzustellen, ohne Ihre wertvollen Rankings zu riskieren. Sprechen Sie uns einfach für eine individuelle Beratung an: https://seobuchen.com.

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