Google Core Web Vitals – das sind im Grunde drei ganz konkrete Messwerte, mit denen Google versucht, die echte Nutzererfahrung auf einer Webseite zu erfassen. Es geht darum, wie schnell Ihre Seite lädt, wie prompt sie auf Klicks reagiert und ob das Layout beim Laden stabil bleibt oder wild herumspringt.
Was sind die Core Web Vitals und warum sind sie für Ihr SEO so wichtig?
Stellen Sie sich die Google Core Web Vitals einfach wie einen digitalen Gesundheitscheck für Ihre Website vor. Statt sich in technischem Fachjargon zu verlieren, denken Sie lieber an das Gefühl, das Sie selbst beim Surfen haben. Lädt eine Seite schnell genug, damit Sie nicht genervt wegklicken? Passiert sofort etwas, wenn Sie auf einen Button tippen? Und bleibt alles an seinem Platz, oder springt plötzlich eine Werbeanzeige dorthin, wo Sie eigentlich hinklicken wollten?
Genau diese entscheidenden Momente misst Google seit 2021 mit drei zentralen Kennzahlen, die mittlerweile ein fester Bestandteil des Ranking-Algorithmus sind.

Die drei Säulen der Nutzererfahrung
Die Core Web Vitals sind keine abstrakten Zahlen, sondern ein direkter Spiegel dafür, wie angenehm oder frustrierend der Besuch für Ihre Nutzer ist. Eine Optimierung verbessert also nicht nur Ihr SEO-Ranking, sondern zahlt direkt auf die Zufriedenheit Ihrer Besucher ein. Das Ergebnis?
- Niedrigere Absprungraten: Nutzer bleiben länger auf Ihrer Seite, weil sie flüssig und ohne Störungen funktioniert.
- Höhere Conversion-Rates: Ein reibungsloses Erlebnis macht es Besuchern leichter, den Weg zum Kauf oder zur Kontaktaufnahme zu finden.
- Stärkeres Markenimage: Eine schnelle und stabile Website wirkt einfach professioneller und schafft Vertrauen.
Mehr als nur ein weiterer Rankingfaktor
Ob lokales Kleinunternehmen oder großer E-Commerce-Shop – diese Kennzahlen sind entscheidend, um online konkurrenzfähig zu bleiben. Denn selbst die besten Inhalte verlieren an Wert, wenn die Nutzererfahrung schlecht ist. Wenn Sie also Ihre Оптимизируйте свой сайт для Google wollen, kommen Sie an den Core Web Vitals nicht vorbei.
Die Core Web Vitals sind ein klares Signal von Google: Es zählt nicht mehr nur, was Sie zu sagen haben, sondern auch, wie gut Sie es präsentieren. Technik und Inhalt sind heute untrennbar miteinander verwoben.
Gerade im deutschen Markt gibt es hier noch viel Luft nach oben. Seit März 2024 misst Google die Interaktivität mit der neuen Kennzahl Interaction to Next Paint (INP). Aktuelle Analysen zeigen, dass nur etwa 32 % der deutschen Websites wirklich gute Core-Web-Vitals-Werte aufweisen. Das ist eine riesige Chance für alle, die jetzt handeln.
Wer sich für weitere Web-Themen und SEO-Tipps interessiert, findet auch Im Blog von optimal.de oft nützliche Beiträge.
Die drei Säulen der Core Web Vitals im Überblick
Um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben, fasst diese Tabelle die drei Kernmetriken und ihre empfohlenen Schwellenwerte zusammen. So sehen Sie auf einen Blick, worauf es ankommt.
| Metrik | Was wird gemessen? | Хорошее соотношение цены и качества | Bedeutung für den Nutzer |
|---|---|---|---|
| LCP (Largest Contentful Paint) | Die Ladezeit des größten sichtbaren Elements (z. B. Bild oder Textblock). | Менее 2,5 секунд | Wie schnell fühlt sich die Seite für den Nutzer an? |
| INP (Interaction to Next Paint) | Die Reaktionszeit der Seite auf Nutzerinteraktionen (z. B. Klicks). | Unter 200 Millisekunden | Reagiert die Seite flüssig oder fühlt sie sich verzögert an? |
| CLS (Cumulative Layout Shift) | Die visuelle Stabilität der Seite während des Ladens. | Ниже 0,1 | Wie stabil ist das Layout, oder springen Elemente unerwartet? |
Diese drei Werte bilden zusammen das Fundament für eine technisch einwandfreie Website, die nicht nur Google, sondern vor allem Ihre Besucher lieben werden.
Die drei Kennzahlen LCP, INP und CLS verständlich erklärt
Um die Google Core Web Vitals wirklich zu meistern, müssen wir erst mal hinter die Kürzel schauen: Was bedeuten LCP, INP und CLS eigentlich? Statt uns in technischem Kauderwelsch zu verlieren, nutzen wir lieber ein paar einfache Vergleiche aus dem echten Leben. Betrachten Sie diese drei Metriken einfach als die Grundpfeiler einer erstklassigen Nutzererfahrung.
Jeder dieser Werte misst einen ganz eigenen Aspekt, den ein Besucher auf Ihrer Website wahrnimmt. Zusammen ergeben sie ein klares Bild davon, wie sich Ihre Seite für einen echten Menschen anfühlt – schnell, reaktionsschnell und stabil.

LCP: Largest Contentful Paint oder die gefühlte Ladezeit
Stellen Sie sich vor, Sie betreten ein Restaurant und bestellen Ihr Lieblingsgericht. Der Самая большая содержательная отрисовка (LCP) ist wie der Moment, in dem der Hauptgang serviert wird – also genau der Teil, auf den Sie wirklich gewartet haben. Es geht nicht darum, wann die Speisekarte oder die Getränke kommen, sondern wann das Essen auf dem Tisch steht.
Genau das misst der LCP auf einer Website: die Zeitspanne, bis das größte und wichtigste Inhaltselement im sichtbaren Bereich des Bildschirms geladen ist. Das kann ein großes Bild sein, das Vorschaubild eines Videos oder auch ein längerer Textabschnitt.
Ein guter LCP-Wert gibt dem Nutzer sofort das Signal: "Alles klar, hier bin ich richtig, die wichtigen Inhalte kommen schon." Google empfiehlt einen LCP von unter 2,5 Sekunden. Alles, was länger dauert, strapaziert die Geduld Ihrer Besucher und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie abspringen.
INP: Interaction to Next Paint oder die flüssige Bedienung
Kennen Sie das? Sie führen ein Gespräch und Ihr Gegenüber braucht eine gefühlte Ewigkeit, um zu antworten. Diese unangenehme Verzögerung ist genau das, was der Interaction to Next Paint (INP) auf einer Website misst. Er bewertet, wie schnell Ihre Seite auf Aktionen des Nutzers reagiert.
Der INP ist quasi der Nachfolger des alten First Input Delay (FID). Während FID nur die Verzögerung bei der allerersten Interaktion gemessen hat, schaut sich INP die Reaktionsfähigkeit über den gesamten Besuch hinweg an. Er misst die Zeit von einem Klick, einem Fingertipp oder einer Tasteneingabe bis zur sichtbaren Rückmeldung der Seite – zum Beispiel, bis sich ein Menü öffnet oder ein Formular abgeschickt wird.
Ein guter INP ist entscheidend für das Gefühl von Kontrolle und flüssiger Bedienung. Eine Seite, die sofort reagiert, fühlt sich lebendig an. Eine, die träge ist, sorgt für Frust.
Laut Google liegt ein guter INP-Wert bei unter 200 Millisekunden. Das sorgt dafür, dass sich die Interaktion mit Ihrer Website direkt und ohne spürbare Verzögerung anfühlt.
CLS: Cumulative Layout Shift oder die visuelle Stabilität
Den Накопленный сдвиг макета (CLS) kann man sich am besten wie einen wackeligen Tisch im Café vorstellen. Sie stellen gerade Ihren Kaffee ab, und plötzlich kippt die Tischplatte und alles schwappt über. Genauso nervig ist es, wenn sich auf einer Webseite Elemente verschieben, während man gerade etwas lesen oder anklicken will.
CLS misst die Summe aller unerwarteten Layout-Verschiebungen, die während des Ladens einer Seite auftreten. Typische Übeltäter sind:
- Bilder ohne feste Größenangaben: Der Browser weiß nicht, wie viel Platz er freihalten soll. Sobald das Bild geladen ist, springt das gesamte Layout.
- Nachladende Werbebanner: Anzeigen, die nachträglich in den Inhalt geschoben werden, drücken alles andere nach unten.
- Dynamisch geladene Inhalte: Elemente wie Cookie-Banner oder Newsletter-Anmeldungen können ebenfalls plötzliche Verschiebungen verursachen.
Diese Sprünge sind nicht nur ärgerlich. Sie führen auch zu Fehlklicks – zum Beispiel, wenn ein Nutzer auf einen Link zielt, dieser sich im letzten Moment verschiebt und stattdessen eine Werbeanzeige getroffen wird. Ein guter CLS-Wert liegt bei unter 0,1. Das bedeutet, dass die Seite visuell stabil und damit für den Nutzer berechenbar bleibt.
Core Web Vitals richtig messen und die Daten verstehen
Okay, Sie wissen jetzt, was die Core Web Vitals sind. Aber Theorie ist das eine – die Praxis das andere. Wie finden Sie also heraus, wo Ihre Website wirklich steht? Der Schlüssel liegt darin, die richtigen Werkzeuge zu nutzen und vor allem zu verstehen, was Ihnen die Zahlen eigentlich sagen.
Die Messung der Vitals ist kein einmaliger Check-up, sondern ein fortlaufender Prozess. Dabei ist es extrem wichtig, von Anfang an zwei grundlegend verschiedene Arten von Daten zu unterscheiden.
Der Unterschied zwischen Labor- und Felddaten
Stellen Sie sich vor, Sie wollen die Leistung eines Sportwagens testen. Der Labortest wäre eine Fahrt auf einer perfekt präparierten Rennstrecke unter Idealbedingungen: kein Verkehr, optimaler Grip, perfektes Wetter. Das Ergebnis ist präzise, aber hat wenig mit dem Alltag zu tun.
Die Felddaten hingegen sind die Messungen aus dem echten Leben – im dichten Stadtverkehr, bei Regen, auf unebenen Straßen und mit unterschiedlichen Fahrern am Steuer. Genau das ist es, was Ihre echten Nutzer erleben.
Labordaten (Lab Data): Diese Daten werden in einer kontrollierten, simulierten Umgebung gemessen. Typische Werkzeuge dafür sind Google Маяк (direkt in den Chrome DevTools) oder der erste schnelle Check mit PageSpeed Insights. Labordaten sind fantastisch, um Fehler schnell zu finden und die Auswirkungen von Änderungen sofort zu überprüfen.
Felddaten (Field Data): Diese Daten stammen von den echten Besuchern Ihrer Website. Sie werden über den sogenannten Chrome User Experience Report (CrUX) gesammelt und spiegeln die Performance der letzten 28 Tage wider. Und das ist der entscheidende Punkt: Genau diese Daten nutzt Google für das Ranking, denn sie zeigen die tatsächliche Nutzererfahrung.
Ein häufiger Grund für Verwirrung ist, wenn Labor- und Felddaten stark voneinander abweichen. Das ist aber völlig normal! Ihre Nutzer haben verschiedenste Geräte, langsamere Internetverbindungen oder interagieren ganz anders mit der Seite als ein Test-Bot. Langfristig sollten Sie sich immer auf die Verbesserung der Felddaten konzentrieren.
Die wichtigsten Werkzeuge für Ihre Analyse
Google selbst stellt Ihnen eine Reihe leistungsstarker und kostenloser Tools zur Verfügung. Wenn Sie diese clever kombinieren, bekommen Sie ein lückenloses Bild von der Performance Ihrer Website.
1. Google PageSpeed Insights (PSI)
Für einen schnellen, aber tiefen Einblick ist PageSpeed Insights der beste Startpunkt. Einfach URL eingeben, kurz warten und schon erhalten Sie eine umfassende Analyse, die sowohl Labor- als auch Felddaten (falls genug Daten vorhanden sind) übersichtlich darstellt.
Hier sehen Sie eine typische Auswertung, die Ihnen auf einen Blick zeigt, wie Ihre Seite für Mobilgeräte und Desktops abschneidet.
Die Ampelfarben (Grün = gut, Orange = verbesserungswürdig, Rot = schlecht) machen sofort klar, wo Handlungsbedarf besteht. Scrollen Sie weiter nach unten, finden Sie detaillierte Diagnosen und ganz konkrete Vorschläge, was Sie tun können.
2. Der Core Web Vitals Bericht in der Google Search Console
Während PSI einzelne Seiten unter die Lupe nimmt, gibt Ihnen die Консоль поиска Google den großen Überblick über Ihre gesamte Domain. Im Bericht unter dem Menüpunkt „Nutzerfreundlichkeit“ werden URLs mit ähnlichen Problemen clever gruppiert.
Das ist Gold wert, um systemische Fehler aufzudecken. Wenn zum Beispiel Dutzende Ihrer Produktseiten einen schlechten LCP-Wert haben, liegt die Ursache sehr wahrscheinlich in Ihrem Seiten-Template und nicht an einer einzelnen, schlecht optimierten Seite.
3. Chrome DevTools
Wenn es ans Eingemachte geht und Sie tief in die Technik eintauchen wollen, sind die Entwicklertools im Chrome-Browser Ihr bestes Werkzeug. Starten Sie im „Performance“-Tab eine Aufzeichnung, um ganz genau zu sehen, welche Prozesse den Browser blockieren und den INP in die Höhe treiben oder was die nervigen Layout-Verschiebungen (CLS) verursacht.
Indem Sie diese Tools regelmäßig nutzen, entwickeln Sie ein echtes Gespür dafür, wie sich Änderungen auf die Performance auswirken. Das ist ein entscheidender Schritt, um nicht nur die Google Core Web Vitals zu meistern, sondern auch Ihren SEO-Score nachhaltig zu verbessern. Die Daten richtig zu deuten, ist der Schlüssel zu gezielten und wirksamen Optimierungen.
Konkrete Strategien, um Ihre Core Web Vitals in Topform zu bringen
Okay, die Theorie sitzt und die Tools sind startklar – jetzt geht’s ans Eingemachte. Die Optimierung der Google Core Web Vitals ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Es ist ein stetiger Prozess aus vielen kleinen, aber feinen Anpassungen, die in der Summe den Unterschied machen. Jede einzelne Verbesserung ist ein direktes Signal an Google und, viel wichtiger, ein Pluspunkt für Ihre Besucher.
Hier bekommen Sie eine handfeste Checkliste mit praxiserprobten Taktiken für jede der drei Kernmetriken. Wir brechen die technischen Hintergründe in klare, umsetzbare Schritte herunter, damit Sie direkt loslegen können.
LCP verbessern: Die gefühlte Ladezeit verkürzen
Der Largest Contentful Paint (LCP) hängt fast immer an einem großen Bild, einem Video oder einem wuchtigen Textblock. Unser Ziel ist es, genau dieses zentrale Element so blitzschnell wie möglich auf den Bildschirm zu zaubern.
1. Bilder clever optimieren
Zu große, unkomprimierte Bilder sind der absolute Klassiker und der häufigste Grund für einen miesen LCP-Wert. Genau hier schlummert das größte Optimierungspotenzial.
- Moderne Formate sind Ihr Freund: Setzen Sie konsequent auf moderne Bildformate wie WebP или AVIF. Diese schlagen klassische JPEGs und PNGs in Sachen Komprimierung um Längen, und das bei gleicher oder sogar besserer Qualität. Viele CMS oder Plugins erledigen die Umwandlung mittlerweile sogar automatisch.
- Komprimierung ist ein Muss: Jedes einzelne Bild, das Sie hochladen, sollte vorher komprimiert werden. Tools wie TinyPNG oder die Export-Funktionen in Bildbearbeitungsprogrammen reduzieren die Dateigröße drastisch, ohne dass man einen sichtbaren Qualitätsverlust hat.
- Bilder responsiv ausliefern: Nutzen Sie das
srcset-Attribut im HTML-Code Ihrer Bilder. Damit bieten Sie dem Browser verschiedene Bildgrößen an, aus denen er sich die passende aussuchen kann. So lädt ein Smartphone nicht die riesige Desktop-Grafik, sondern eine perfekt zugeschnittene, kleinere Version.
2. Die Antwortzeit des Servers (TTFB) drücken
Bevor der Browser überhaupt anfangen kann, etwas darzustellen, muss er auf eine Antwort vom Server warten. Hakt es hier, verzögert sich alles, was danach kommt.
Ein schneller Server ist das Fundament für gute Core Web Vitals. Alle Optimierungen an der Website selbst können eine lahme Server-Antwortzeit nur bedingt wieder gutmachen.
- Cleveres Caching einrichten: Aktivieren Sie Browser- und Server-Caching. Dadurch werden statische Dateien wie Bilder, CSS und JavaScript im Zwischenspeicher abgelegt. Bei einem erneuten Besuch der Seite sind sie sofort da und müssen nicht neu geladen werden.
- Ein Content Delivery Network (CDN) nutzen: Ein CDN ist wie ein Netz von Spiegel-Servern auf der ganzen Welt. Es speichert Kopien Ihrer Website und liefert die Daten vom Server aus, der dem Besucher geografisch am nächsten ist. Das verkürzt die Ladezeiten dramatisch, besonders für ein internationales Publikum.
INP optimieren: Die Reaktionsfähigkeit steigern
Ein schlechter Wert beim Interaction to Next Paint (INP) ist fast immer ein JavaScript-Problem. Der Browser ist so damit beschäftigt, Skripte abzuarbeiten, dass er schlicht keine Zeit hat, auf Klicks oder Eingaben des Nutzers zu reagieren. Die Seite fühlt sich blockiert an.
1. Lange JavaScript-Aufgaben zerlegen
Stellen Sie sich vor, eine einzige Person muss zehn komplexe Aufgaben gleichzeitig erledigen – das kann nur schiefgehen. Genau so fühlt sich der Haupt-Thread des Browsers, wenn er riesige JavaScript-Dateien am Stück verarbeiten soll.
- Code Splitting anwenden: Teilen Sie Ihre großen JavaScript-Dateien in kleinere, logische Pakete auf. Laden Sie immer nur den Code nach, der für die aktuell angezeigte Seite wirklich gebraucht wird. Moderne Frameworks wie React oder Vue haben dafür oft schon eingebaute Lösungen.
- Aufgaben unterbrechen: Nutzen Sie Techniken wie
setTimeout, um langlaufende Skripte in kleinere Häppchen zu zerlegen. Das gibt dem Browser zwischen den einzelnen Teilen immer wieder kurz „Luft“, um auf Nutzereingaben zu reagieren und die Seite flüssig zu halten.
2. Event-Handler schlank halten
Jeder Klick, jede Tastatureingabe löst einen sogenannten Event-Handler aus. Wenn dieser zu viel zu tun hat, wirkt die Seite träge.
- Auf das Wesentliche konzentrieren: Halten Sie den Code in diesen Handlern so minimalistisch wie möglich. Vermeiden Sie komplexe Berechnungen oder aufwendige Änderungen an der Seitenstruktur direkt während der Interaktion.
- Unwichtiges nach hinten verschieben: Aufgaben, die nicht sofort für ein visuelles Feedback nötig sind, können auf einen späteren, ruhigeren Zeitpunkt verschoben werden, zum Beispiel mit
requestIdleCallback.
Gerade bei CMS wie WordPress kann die Jagd nach JavaScript-Bremsen knifflig werden. Oftmals ist eine professionelle SEO-оптимизация WordPress der schnellste Weg, um die wahren Ursachen für einen schlechten INP-Wert aufzudecken und nachhaltig zu lösen.
CLS stabilisieren: Unerwartete Layout-Sprünge verbannen
Der Cumulative Layout Shift (CLS) ist meistens der am einfachsten zu behebende Vital-Wert, weil die Ursachen oft offensichtlich sind. Im Kern geht es darum, dem Browser von Anfang an zu sagen, wie viel Platz jedes Element auf der Seite einnehmen wird.
1. Dimensionen für Bilder und Videos festnageln
Der Klassiker für CLS-Probleme: Ein Bild oder Video lädt nach und schiebt den gesamten Inhalt, den man gerade lesen wollte, plötzlich nach unten. Ärgerlich!
- Immer
widthиheightangeben: Fügen Sie bei allen<img>– und<video>-Tags die Breiten- und Höhenattribute direkt im HTML hinzu. Selbst wenn Sie die Größe später per CSS anpassen, kennt der Browser so das Seitenverhältnis und kann den benötigten Platz sofort freihalten.
2. Platz für dynamische Inhalte reservieren
Werbebanner, Cookie-Hinweise oder eingebettete Social-Media-Feeds werden oft nachträglich per JavaScript geladen und sorgen für Chaos im Layout.
- Container mit fester Größe nutzen: Packen Sie diese dynamischen Elemente in ein festes Container-Element (z. B. ein
<div>). Geben Sie diesem Container eine feste Höhe, etwa mitmin-height. So ist der Platz reserviert, lange bevor der eigentliche Inhalt erscheint, und nichts kann mehr verrutschen.
3. Schrift-Chaos (FOUT/FOIT) vermeiden
Auch das Nachladen von Web-Schriftarten kann zu Layout-Sprüngen führen. Zuerst zeigt der Browser eine Standard-Systemschrift an (der sogenannte „Flash of Unstyled Text“), und sobald die schönere Web-Schrift geladen ist, springt der Text, weil sie andere Abmessungen hat.
font-display: optionalverwenden: Diese kleine CSS-Anweisung sagt dem Browser: „Lade die Web-Schrift nur, wenn du sie sehr schnell bekommst. Ansonsten lass es für diesen Besuch bleiben.“ Das verhindert den Sprung komplett.- Schriftarten vorladen: С
<link rel="preload">im<head>Ihrer Seite können Sie dem Browser signalisieren, wichtige Schriftarten mit höchster Priorität zu laden, damit sie früher zur Verfügung stehen.
Vergleich der Optimierungstools und -techniken
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, welche Maßnahmen Sie zuerst angehen sollten, haben wir hier eine kleine Übersicht zusammengestellt. Sie bewertet verschiedene Techniken nach ihrem Aufwand und dem zu erwartenden positiven Effekt.
| Technik/Tool | Betroffene Metrik | Umsetzungsaufwand | Potenzieller Impact |
|---|---|---|---|
| Bildkomprimierung (z.B. TinyPNG) | LCP | Низкий | Высокий |
| Implementierung eines CDN | LCP, INP | Середина | Высокий |
| Code Splitting für JavaScript | INP | Высокий | Sehr Hoch |
width/height-Attribute für Bilder | CLS | Sehr Niedrig | Высокий |
font-display: optional für Fonts | CLS | Низкий | Середина |
| Server-Side Caching | LCP | Mittel bis Hoch | Sehr Hoch |
| Aufschieben von nicht-kritischem JS | INP | Середина | Высокий |
Diese Tabelle dient als grober Leitfaden. Der tatsächliche Impact hängt natürlich immer von der Ausgangssituation Ihrer Website ab. Beginnen Sie am besten mit den Maßnahmen, die wenig Aufwand erfordern, aber eine hohe Wirkung versprechen.
Gerade wenn es um komplexe Strategien geht, die tief in die Technik eingreifen, kann es extrem hilfreich sein, sich die Expertise von eine spezialisierte SEO Optimierung Agentur an die Seite zu holen, um langfristig die besten Ergebnisse zu sichern.
Warum die Core Web Vitals gerade auf dem Smartphone den Unterschied machen
Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal etwas am Desktop gegoogelt, anstatt schnell zum Smartphone zu greifen? Für die allermeisten von uns ist das Handy das Fenster zur Welt. Genau deshalb hat Google vor Jahren schon auf die „Mobile-First“-Indexierung umgestellt. Das ist keine Empfehlung mehr, sondern eine unumstößliche Tatsache: Ihre Website wird danach beurteilt, wie sie auf einem Mobilgerät performt.
Und genau hier kommen die Google Core Web Vitals ins Spiel. Klar, am Schreibtisch mit einer stabilen WLAN-Verbindung mag Ihre Seite vielleicht noch ganz passabel laufen. Die eigentliche Bewährungsprobe findet aber unterwegs statt – im Zug, im Café oder mitten in der Stadt.
Die Tücken wackeliger Mobilfunkverbindungen
Mobile Verbindungen sind oft unbeständig, und das hat direkte Auswirkungen auf die Ladezeit (LCP) und die Reaktionsfähigkeit (INP). Ein großes, unoptimiertes Bild, das am Desktop in einer Sekunde geladen ist, kann auf dem Handy zur echten Geduldsprobe werden und den LCP-Wert tief in den roten Bereich drücken. Genauso kann komplexes JavaScript, das die Seite für Klicks blockiert, einen schwächeren Smartphone-Prozessor lahmlegen und zu einem frustrierend hohen INP-Wert führen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: In Deutschland laufen über 65 % der Suchanfragen über mobile Geräte. Und mobile Nutzer sind bekanntlich ungeduldig. Eine Seite, die nicht sofort reagiert, wird gnadenlos weggeklickt. Studien zeigen, dass eine Verbesserung der Core Web Vitals – insbesondere LCP und INP – die Conversion-Rate um bis zu 15 % steigern kann. Mehr über die wichtigsten SEO-Rankingfaktoren erfahren Sie bei seoagentur-hamburg.com.
Diese Infografik bringt auf den Punkt, wo die Hebel für die mobile Optimierung liegen und wie sie direkt auf die Core Web Vitals einzahlen.

Man sieht deutlich: Jede Metrik – Ladezeit (LCP), Interaktivität (INP) und visuelle Stabilität (CLS) – deckt einen eigenen, kritischen Bereich der mobilen Nutzererfahrung ab.
Gezielte Strategien für die mobile Optimierung
Um mobilen Besuchern ein Top-Erlebnis zu bieten, müssen Sie Ihre Seite konsequent aus der mobilen Perspektive denken. Es reicht nicht, eine Desktop-Seite einfach nur zu verkleinern.
Mobile Optimierung heißt, für den Nutzungskontext zu optimieren: für begrenzte Bandbreite, kleine Bildschirme und die Erwartungshaltung, dass alles sofort funktioniert. Jeder Klick zählt, jede Sekunde Wartezeit kostet potenzielle Kunden.
Hier sind drei absolut unverzichtbare Maßnahmen für erstklassige mobile Core Web Vitals:
- Geben Sie dem sichtbaren Bereich den Vorrang: Die wichtigsten Infos und Call-to-Actions müssen sofort da sein, ohne Scrollen. Technisch bedeutet das: kritisches CSS direkt in den Code einbetten und unwichtiges JavaScript erst später laden. So wird der „above the fold“-Bereich blitzschnell sichtbar.
- Reduzieren Sie JavaScript auf ein Minimum: Überprüfen Sie gnadenlos, welche Skripte auf dem Handy wirklich gebraucht werden. Viele Themes und Plugins laden unnötigen Code, der die Interaktivität (INP) ausbremst. Techniken wie Code-Splitting und das gezielte Nachladen von Skripten sind hier der Schlüssel zum Erfolg.
- Nutzen Sie responsive Bilder – und zwar konsequent: Verwenden Sie das
<picture>-Element oder dassrcset-Attribut, damit jedes Gerät nur die Bildgröße lädt, die es auch wirklich braucht. Ein Smartphone sollte niemals die riesige Grafik für den Desktop-Monitor herunterladen müssen. Moderne Bildformate wie WebP или AVIF bieten zudem eine viel bessere Kompression und beschleunigen den LCP enorm.
Häufig gestellte Fragen zu den Google Core Web Vitals
Nachdem wir uns durch die Theorie, die Messmethoden und die Optimierungen gekämpft haben, bleiben oft noch ein paar hartnäckige Fragen aus der Praxis übrig. Genau die wollen wir uns jetzt schnappen. Hier bekommen Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Google Core Web Vitals – kurz, knackig und auf den Punkt gebracht.
Dieser Abschnitt ist Ihr Spickzettel, der das Wichtigste aus dem Guide noch einmal festigt und Ihnen Sicherheit für die nächsten Schritte gibt.
Wie oft sollte ich meine Core Web Vitals im Auge behalten?
Als solide Faustregel hat sich ein monatlicher Check der Felddaten in der Консоль поиска Google bewährt. Dieser Rhythmus ist ideal, um langfristige Trends zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern, falls sich ein Wert verschlechtert – bevor Google es merkt und Ihr Ranking darunter leidet.
Es gibt aber auch Momente, in denen Sie sofort handeln müssen. Nach größeren Umbauten an Ihrer Website – sei es ein kompletter Relaunch, ein neues Feature oder auch nur ein Theme-Wechsel – sollten Sie die Performance umgehend mit Lab-Daten (zum Beispiel über PageSpeed Insights) überprüfen. Behalten Sie danach die Felddaten in den folgenden 28 Tagen besonders scharf im Blick, denn die brauchen eine Weile, um die neuen Nutzererfahrungen abzubilden.
Performance-Monitoring ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Ihre Website ist ständig in Bewegung – durch neue Inhalte, technische Updates oder sogar durch Skripte von Drittanbietern.
Können super Core Web Vitals miesen Content retten?
Die Antwort ist ein klares und unmissverständliches Nein. Hochwertiger, relevanter und wirklich hilfreicher Inhalt ist und bleibt der absolute König unter den Rankingfaktoren. Niemand wird eine Seite lieben, die zwar blitzschnell lädt, aber nur nutzlose Informationen bereithält.
Stellen Sie sich die Core Web Vitals am besten wie das Fundament eines Hauses vor. Ein wackeliges Fundament (schlechte Vitals) kann selbst die schönste Villa (exzellenter Content) zum Einsturz bringen, weil Besucher frustriert abspringen. Umgekehrt wird ein perfekt gegossenes Fundament allein, ohne ein Haus darauf, niemanden anlocken. Technik und Inhalt müssen Hand in Hand gehen. Das eine kann das andere nicht ersetzen, sondern nur stärker machen.
Warum zeigen PageSpeed Insights und die Search Console unterschiedliche Werte an?
Keine Sorge, das ist völlig normal und sogar beabsichtigt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Tools nutzen zwei verschiedene Arten von Daten.
- PageSpeed Insights (PSI): Dieses Tool ist ein Hybrid. Ganz oben sehen Sie die Felddaten, also die echten Durchschnittswerte Ihrer Nutzer aus den letzten 28 Tagen. Scrollen Sie weiter runter, finden Sie die Lab-Daten, die bei jeder neuen Analyse live unter simulierten Bedingungen gemessen werden.
- Консоль поиска Google: Der Bericht hier basiert ausschließlich auf Felddaten. Er zeigt Ihnen also ein unverfälschtes Bild davon, wie echte Menschen Ihre Website in der freien Wildbahn erleben.
Lab-Daten sind genial, um Änderungen sofort zu testen oder einem spezifischen Problem auf den Grund zu gehen. Die Felddaten spiegeln dagegen die Realität wider und sind am Ende das, was für Googles Bewertung zählt.
Was ist der große Unterschied zwischen INP und dem alten FID?
Die Ablösung von First Input Delay (FID) durch Interaction to Next Paint (INP) im März 2024 war mehr als nur Kosmetik. Es war ein entscheidender Schritt, um die Nutzererfahrung viel umfassender zu messen. Der Unterschied ist fundamental:
- First Input Delay (FID): Hat nur die Verzögerung bei der allerallerersten Interaktion gemessen – also zum Beispiel der erste Klick auf einen Button. Was danach kam, war dem FID egal.
- Interaction to Next Paint (INP): Dieser neue Wert ist viel gründlicher. Er misst die Reaktionszeit aller Interaktionen (Klicks, Taps, Tastatureingaben) während des gesamten Besuchs. Als finaler INP-Wert wird dann die langsamste Interaktion herangezogen.
INP bewertet also, wie reaktionsschnell sich eine Seite über die gesamte Nutzungsdauer anfühlt. Es reicht nicht mehr, nur beim ersten Klick schnell zu sein – die Seite muss bei jeder Aktion flüssig reagieren. Das macht die Messung der User Experience deutlich näher an der Realität.
Wollen Sie sichergehen, dass Ihre Website nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern auch technisch eine Top-Figur macht? Bei LinkITUp analysieren wir Ihre Core Web Vitals bis ins Detail und setzen gezielte Optimierungen um, damit Sie bei Google und Ihren Nutzern gleichermaßen punkten. Erfahren Sie mehr über unsere professionellen SEO-Dienstleistungen und starten Sie noch heute durch.
