Eintrag auf Google Maps erstellen der Kunden bringt

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24.11.2025

Ein Eintrag auf Google Maps ist heute weit mehr als nur eine digitale Stecknadel auf einer Landkarte. Für lokale Unternehmen ist er der entscheidende erste Schritt, um von Kunden in der direkten Umgebung überhaupt gefunden zu werden. Denken Sie daran: Dieser Eintrag ist oft der allererste Kontaktpunkt, den jemand mit Ihrem Geschäft hat.

Warum ein Eintrag in Google Maps für Ihr Geschäft unverzichtbar ist

Stellen Sie sich eine ganz alltägliche Situation vor: Jemand ist unterwegs und sucht spontan nach einem „Café in meiner Nähe“ oder braucht ganz dringend einen „Klempner Notdienst“. Der Griff zum Smartphone ist da ganz automatisch. Die ersten Ergebnisse, die auf dem Bildschirm erscheinen? Direkt aus Google Maps. Wenn Ihr Unternehmen in diesem Moment nicht auftaucht, sind Sie für diesen potenziellen, kaufbereiten Kunden praktisch unsichtbar.

Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil ist deshalb kein nettes Extra mehr, sondern eine absolute Grundlage für jedes Geschäft mit lokalem Bezug.

Person hält Smartphone mit Google Maps Navigation und Standortmarkierung in einer Stadtstraße mit lokalen Geschäften

Ein vollständiger und aktueller Eintrag schafft Vertrauen und erleichtert die Kaufentscheidung ungemein. Kunden sehen alles Wichtige auf einen Blick:

  • Öffnungszeiten: Ist das Geschäft jetzt geöffnet? So vermeidet man unnötige Wege.
  • Kontaktinfos: Ein Klick genügt, um anzurufen oder die Navigation zu starten.
  • Kundenbewertungen: Echte Meinungen von anderen Kunden sind Gold wert und bauen sofort Vertrauen auf.
  • Fotos & Videos: Ein paar Bilder von Ihrem Laden oder Ihren Produkten machen Ihr Angebot greifbar und einladend.

Der direkte Draht zu mehr Kunden im Laden

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Wussten Sie, dass etwa 86 % der Deutschen Google Maps verwenden, um ein Unternehmen zu finden? Noch beeindruckender: 76 % der Leute, die auf dem Handy eine lokale Suche starten, besuchen anschließend eines der gefundenen Geschäfte – und das meist noch innerhalb von 24 Stunden.

Ein gut gemachter Eintrag erhöht also nicht nur Ihre Sichtbarkeit im Netz, er bringt Ihnen ganz real mehr Frequenz und Umsatz. Wer sich für weitere spannende SEO-Statistiken interessiert, wird bei AIOSEO fündig.

Ein Google-Maps-Eintrag ist nicht bloß eine Adresse. Er ist Ihr digitales Schaufenster, das 24/7 geöffnet hat und genau die Menschen anlockt, die gerade jetzt nach dem suchen, was Sie anbieten.

Mehr als nur eine Wegbeschreibung

Am Ende des Tages ist Ihre Präsenz auf Google Maps auch ein starkes Signal an die Suchmaschine selbst. Google belohnt Unternehmen, die verlässliche und umfassende Informationen liefern. Ein aktiv gepflegtes Profil kann sich deshalb auch positiv auf Ihre allgemeine Position in den Suchergebnissen auswirken.

Es ist einer der Grundpfeiler für erfolgreiches Local SEO und hat direkten Einfluss auf verschiedene Google Ranking Faktoren.

So, legen wir los. Ein Google Unternehmensprofil ist schnell erstellt, aber der Teufel steckt wie so oft im Detail. Es geht nicht nur darum, irgendwelche Felder auszufüllen. Vielmehr bauen Sie hier das Fundament für Ihre gesamte lokale Sichtbarkeit. Ich zeige Ihnen, worauf es wirklich ankommt, damit Ihr Eintrag von Anfang an richtig gut performt.

Alles startet auf der offiziellen Seite von Google Business Profile. Ein Klick auf „Jetzt verwalten“ und schon geht’s los mit dem Namen Ihres Unternehmens.

Der Unternehmensname – Ihr digitales Aushängeschild

Hier ist Präzision gefragt. Tragen Sie den exakten, offiziellen Namen Ihres Unternehmens ein. Genau so, wie er auf Ihrem Ladenschild, Ihren Rechnungen oder im Impressum steht.

Widerstehen Sie unbedingt der Versuchung, Keywords wie „Beste Pizza Hamburg“ in den Namen zu schmuggeln. Das ist ein klarer Verstoß gegen die Google-Richtlinien und kann im schlimmsten Fall zur Sperrung führen. Wenn ein anderes Unternehmen bereits den gleichen Namen hat, können Sie einen Zusatz für den Standort oder Ihre Spezialisierung ergänzen, etwa „Müller Bäckerei Altstadt“. Das ist sauber und hilft bei der Unterscheidung.

Die Wahl der richtigen Unternehmenskategorie

Dieser Punkt ist Gold wert für Ihr Ranking. Die Kategorie ist einer der wichtigsten Faktoren für die lokale Suche, denn sie sagt Google auf den Punkt genau, was Sie anbieten.

Seien Sie so spezifisch wie nur möglich. Anstatt pauschal „Restaurant“ anzugeben, wählen Sie „Italienisches Restaurant“ oder „Veganes Restaurant“, falls das Ihr Kerngeschäft ist.

Sie können eine Hauptkategorie und mehrere Nebenkategorien festlegen. Die Hauptkategorie beschreibt Ihr Kerngeschäft, die Nebenkategorien decken weitere Angebote ab. Treffen Sie hier eine kluge Auswahl, denn nur so erscheinen Sie bei den Suchanfragen, die für Sie wirklich relevant sind.

Ein kleines Beispiel aus der Praxis: Ein Friseursalon, der sich nur als „Schönheitssalon“ einträgt, wird von Kunden, die gezielt nach „Herrenhaarschnitt“ suchen, womöglich gar nicht erst gefunden. Präzision zahlt sich hier direkt aus.

Die heilige Dreifaltigkeit für Local SEO: NAP-Daten

Jetzt kommen wir zu einem absoluten Kernpunkt, den viele vernachlässigen: die NAP-Daten. Das Kürzel steht für Name, Address, Phone (Name, Adresse, Telefonnummer). Diese drei Informationen müssen auf jeder Plattform, auf der Ihr Unternehmen erwähnt wird, absolut identisch sein – von Ihrer eigenen Webseite über Google bis hin zu anderen Branchenverzeichnissen.

Schon kleine Abweichungen wie „Hauptstr.“ auf der einen und „Hauptstraße“ auf der anderen Seite können Google verwirren. Das Ergebnis? Ein schlechteres Ranking. Konsistenz ist hier das A und O.

Ihre Adresse bestätigt Google nicht nur, dass es Sie wirklich gibt, sie ist auch die Grundlage für die Wegbeschreibung auf der Karte.

Nachdem Adresse und Kontaktdaten sitzen, geht es an die weiteren Details, die Ihr Profil zum Leben erwecken:

  • Öffnungszeiten: Pflegen Sie diese penibel genau. Denken Sie auch an Feiertage oder Betriebsferien! Nichts ist für einen Kunden ärgerlicher, als vor verschlossenen Türen zu stehen.
  • Webseite: Verlinken Sie auf Ihre Startseite oder eine passende Unterseite, zum Beispiel direkt zur Speisekarte oder zur Online-Terminbuchung.
  • Dienstleistungen & Produkte: Hier können Sie glänzen! Beschreiben Sie Ihr Angebot so detailliert wie möglich. Das hilft nicht nur den Kunden, sondern auch Google, Sie besser einzuordnen.

Ein kleiner Profi-Tipp: Nutzen Sie bei der Beschreibung Ihrer Dienstleistungen relevante Keywords. Eine solide Recherche hilft Ihnen dabei, die Begriffe zu finden, nach denen Ihre Kunden tatsächlich suchen. Falls Sie in das Thema tiefer einsteigen wollen, finden Sie in unserer umfassenden Anleitung zur Keyword-Recherche alles, was Sie wissen müssen.

Haben Sie diese Basisinformationen sorgfältig ausgefüllt? Perfekt. Damit steht ein solides Grundgerüst. Jetzt ist Ihr Profil bereit für den alles entscheidenden nächsten Schritt: die Verifizierung. Erst danach schaltet Google Ihren Eintrag frei und Sie können sein volles Potenzial nutzen.

Den Verifizierungsprozess erfolgreich meistern

Die Basisdaten sind drin, das Profil ist angelegt – jetzt kommt der entscheidende Schritt, der alles offiziell macht: die Verifizierung. Erst wenn Sie Google bewiesen haben, dass es Ihr Unternehmen wirklich gibt und Sie der rechtmäßige Inhaber sind, bekommen Sie die volle Kontrolle über Ihren Eintrag. Ohne diesen Schritt bleibt Ihr Profil im Grunde unsichtbar und kann nicht von Ihnen verwaltet werden.

Google will damit sicherstellen, dass nur Sie Änderungen vornehmen können. Das schützt nicht nur Sie vor Manipulationen, sondern auch die Nutzer vor falschen oder veralteten Informationen. Ein absolut notwendiger Qualitätssicherungs-Schritt.

Dieser Prozess startet, nachdem die ersten grundlegenden Daten – also Name, Adresse und Kategorie – korrekt hinterlegt sind.

Flussdiagramm zeigt Schritte zur Erstellung eines Google Maps Eintrags: Name, Adresse und Kategorie eingeben

Man sieht hier gut, dass diese drei Eckpfeiler das Fundament bilden. Stimmt hier etwas nicht, scheitert oft schon der nächste Schritt, die Verifizierung.

Die gängigsten Verifizierungsmethoden im Überblick

Welche Methode Google Ihnen vorschlägt, ist kein Zufall. Es hängt stark von Ihrer Branche, Ihrem Standort und den bereits vorhandenen digitalen Spuren Ihres Unternehmens ab. Sie können sich die Methode also leider nicht immer aussuchen.

Die mit Abstand häufigste Methode, sozusagen der Klassiker, ist die Verifizierung per Postkarte. Hierbei schickt Google eine simple Postkarte mit einem fünfstelligen Code an Ihre Geschäftsadresse. Das dauert zwar etwas, in der Regel bis zu 14 Tage, ist aber für Google der sicherste Weg, einen echten, physischen Standort zu bestätigen.

Aus der Praxis ein wichtiger Tipp: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Firmenname gut sichtbar am Briefkasten angebracht ist. Und ganz wichtig: Informieren Sie Ihr Team! Sagen Sie allen Bescheid, dass eine wichtige Postkarte von Google unterwegs ist. Ich habe schon oft erlebt, dass diese unscheinbaren Karten versehentlich im Papiermüll gelandet sind.

Manchmal, besonders wenn Ihr Unternehmen schon länger existiert und online bekannt ist, bietet Google auch schnellere Optionen an:

  • Telefonanruf oder SMS: Sie erhalten einen Anruf oder eine SMS an die hinterlegte Geschäftsnummer. Eine Computerstimme oder eine Textnachricht nennt Ihnen dann den Code. Geht blitzschnell.
  • E-Mail: Der Code kommt per Mail. Das funktioniert aber nur, wenn die E-Mail-Adresse auf Ihrer Unternehmensdomain liegt (also z.B. kontakt@ihre-firma.de und nicht @gmail.com).
  • Video-Verifizierung: Das ist eine relativ neue Methode. Hier führen Sie einen kurzen Live-Videoanruf mit einem Google-Mitarbeiter. Dabei müssen Sie zum Beispiel das Geschäft von außen, Ihr Firmenschild, Arbeitsgeräte oder offizielle Dokumente in die Kamera halten.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick über die gängigsten Verifizierungsmethoden, damit Sie wissen, was auf Sie zukommen könnte.

Vergleich der Google Verifizierungsmethoden

Diese Tabelle zeigt die gängigsten Methoden zur Verifizierung Ihres Google Unternehmensprofils, ihre Verfügbarkeit und die jeweilige Dauer.

VerifizierungsmethodeTypische DauerVerfügbarkeitWichtige Hinweise
Postkarte5-14 WerktageFast immer verfügbarSicherste Methode. Name am Briefkasten ist Pflicht!
Telefon/SMSSofortOft bei etablierten UnternehmenDie angegebene Telefonnummer muss erreichbar sein.
E-MailSofortNur für Domains, die Google bekannt sindFunktioniert nur mit E-Mail-Adressen Ihrer eigenen Domain.
Video-Verifizierung1-2 TageWird selektiv angebotenErfordert Vorbereitung (z.B. Zugang zum Ladenlokal).

Wie Sie sehen, variiert die Dauer erheblich. Seien Sie also auf die Postkarten-Methode vorbereitet, aber freuen Sie sich, wenn Ihnen eine schnellere Alternative angeboten wird.

Was tun, wenn etwas schiefgeht?

Die Postkarte ist auch nach drei Wochen noch nicht da? Keine Panik. Das kommt vor. Sie können im Dashboard Ihres Google Unternehmensprofils ganz einfach eine neue anfordern. Aber bevor Sie das tun: Überprüfen Sie die eingegebene Adresse noch einmal bis ins letzte Detail. Ein kleiner Tippfehler kann schon der Grund sein.

Sollten nach der Code-Eingabe Fehlermeldungen auftauchen oder andere technische Probleme den Prozess blockieren, ist Ihre erste Anlaufstelle die offizielle Google Unternehmensprofil-Hilfe. Finden Sie dort keine Lösung, bleibt der direkte Kontakt zum Support.

Bewahren Sie hier etwas Geduld. Dieser Prozess ist für die Sicherheit und Qualität Ihres Eintrags absolut entscheidend. Sobald die Verifizierung erfolgreich abgeschlossen ist, haben Sie die größte Hürde genommen. Dann beginnt der spannende Teil: die Optimierung Ihres Profils.

So holen Sie das Maximum aus Ihrem Profil heraus

Die Verifizierung war geschafft – super! Jetzt haben Sie die Kontrolle. Aber jetzt kommt der Teil, der wirklich zählt: Wir machen aus Ihrem einfachen Google-Maps-Eintrag einen echten Kundenmagneten. Ein verifiziertes, aber leeres Profil ist wie ein tolles Geschäft mit zugeklebten Schaufenstern. Man weiß, es ist da, aber es lädt niemanden ein.

Ihr Ziel ist es jetzt, aus der Masse herauszustechen. Und die ist groß. Weltweit gibt es über 250 Millionen verzeichnete Orte auf Google Maps, und auch in Deutschland wächst die Zahl täglich. Wer hier sichtbar bleiben will, muss sein Profil aktiv pflegen. Wie riesig die Plattform wirklich ist, zeigen die aktuellen Nutzerzahlen, die im Google Watch Blog veröffentlicht wurden.

Person optimiert Google Maps Profil auf Smartphone mit Laptop im modernen Büro

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Fotos und Videos sind meist das Erste, was ein potenzieller Kunde von Ihnen sieht. Sie schaffen sofort einen Eindruck und bauen Vertrauen auf. Es geht um viel mehr als nur das Logo. Zeigen Sie, wer Sie sind und was Sie tun.

  • Außenaufnahmen: Helfen Sie Kunden, Sie zu finden. Ein paar Bilder von der Fassade aus verschiedenen Perspektiven bei gutem Licht wirken Wunder.
  • Innenaufnahmen: Geben Sie einen Vorgeschmack auf die Atmosphäre. Zeigen Sie die Einrichtung, das Ambiente, die Arbeitsplätze.
  • Teamfotos: Menschen kaufen von Menschen. Ein paar sympathische Gesichter Ihres Teams schaffen eine persönliche Verbindung.
  • Bilder Ihrer Arbeit: Hier glänzen Sie! Ein Caterer zeigt Fotos von üppigen Buffets, ein Handwerker Bilder seiner fertigen Projekte.

Ein kurzes, knackiges 30-Sekunden-Video, das einen schnellen Rundgang durch Ihr Geschäft zeigt, kann oft mehr überzeugen als zehn einzelne Fotos. Authentizität schlägt dabei Hochglanz. Echte Einblicke sind Gold wert.

Zeigen Sie im Detail, was Sie anbieten

Nutzen Sie die Bereiche für Produkte und Dienstleistungen in Ihrem Profil bis ins Detail. Es reicht nicht, nur die grobe Kategorie anzugeben. Listen Sie konkrete Angebote auf, am besten mit Preisen und einer kurzen, klaren Beschreibung.

Stellen Sie sich vor, jemand sucht nach „vegane Torte bestellen“. Wenn Sie genau das als Dienstleistung in Ihrem Profil hinterlegt haben, schießen Ihre Chancen auf eine Top-Platzierung in die Höhe. So versteht Google, dass Sie für diese spezifische Anfrage hochrelevant sind.

Betrachten Sie den Bereich für Dienstleistungen und Produkte als Ihre Mini-Webseite direkt in den Google-Suchergebnissen. Er beantwortet die wichtigsten Fragen, noch bevor jemand auf Ihre eigentliche Homepage klicken muss.

Bleiben Sie im Gespräch mit Google Posts

Google Posts sind im Grunde eine kleine Pinnwand oder ein Mini-Blog direkt in Ihrem Profil. Perfekt, um aktuelle Infos, Angebote oder Neuigkeiten schnell an den Mann oder die Frau zu bringen.

Ideal eignen sich Posts für:

  • Angebote: Bewerben Sie einen Rabatt oder eine Sonderaktion mit einem klaren Zeitrahmen.
  • Neuigkeiten: Gibt es ein neues Produkt? Haben sich die Öffnungszeiten geändert? Haben Sie eine Auszeichnung gewonnen? Teilen Sie es!
  • Veranstaltungen: Kündigen Sie einen Tag der offenen Tür, einen Workshop oder ein besonderes Event an.

Ein guter Post hat immer ein ansprechendes Bild, einen klaren Aufruf zum Handeln (Call-to-Action) und, wenn möglich, einen Link. Regelmäßige Aktivität hier signalisiert Google, dass Ihr Unternehmen lebendig und relevant ist – ein echter Pluspunkt für Ihr Ranking.

Bewertungen: Ihr stärkstes Marketing-Werkzeug

Kundenrezensionen sind nicht nur einer der wichtigsten Rankingfaktoren für die lokale Suche. Sie sind vor allem pures Gold für Ihren Ruf und das Vertrauen, das neue Kunden Ihnen entgegenbringen.

Bitten Sie zufriedene Kunden aktiv um eine Bewertung. Ein kleiner QR-Code im Laden oder ein Link in der E-Mail nach dem Kauf kann die Hürde enorm senken.

Noch wichtiger ist aber, wie Sie damit umgehen: Antworten Sie auf jede einzelne Bewertung. Ja, auch auf die positiven! Bedanken Sie sich für das Lob und reagieren Sie auf Kritik professionell und konstruktiv. Das zeigt allen, die Ihr Profil besuchen, dass Ihnen die Meinung Ihrer Kunden wirklich am Herzen liegt. Wie Sie eine grundsolide Online-Reputation aufbauen, ist eine Wissenschaft für sich. Mehr dazu finden Sie in unserem Leitfaden zum Online-Reputationsmanagement.

Häufige Probleme und schnelle Lösungen

Selbst bei größter Sorgfalt kann es bei der Pflege Ihres Google-Eintrags mal haken. Das ist völlig normal und meist kein Grund zur Panik. Man muss nur wissen, wo man ansetzen muss.

Der größte Schreckmoment für jeden Inhaber ist wohl, wenn das eigene Profil plötzlich gesperrt ist oder gar ganz verschwindet. Dahinter steckt aber selten eine böse Absicht, sondern meist ein Verstoß gegen die Richtlinien von Google – oft sogar unbewusst.

Was tun, wenn der Eintrag gesperrt wurde?

Eine Sperrung ist oft das Ergebnis eines automatisierten Checks, bei dem Googles Algorithmus eine Unstimmigkeit findet.

Die Klassiker unter den Ursachen sind:

  • Keyword-Spamming im Namen: Zusätze wie „Bester Klempner in Hamburg“ im Firmennamen sind ein absolutes No-Go.
  • Inkonsistente Adressdaten: Eine Postfachadresse geht nicht durch, es muss eine echte physische Adresse sein, an der Sie Ihre Kunden empfangen.
  • Mehrere Einträge für denselben Laden: Duplikate stiften Verwirrung und führen fast immer zur Sperrung eines der Profile.

Was also tun? Gehen Sie Ihr Profil in aller Ruhe Punkt für Punkt durch und vergleichen Sie es mit den offiziellen Google-Richtlinien. Nachdem Sie alle potenziellen Fehler korrigiert haben, reichen Sie einen Antrag auf Wiederherstellung ein. Beschreiben Sie kurz und sachlich, was Sie geändert haben. Ab hier ist etwas Geduld gefragt.

Der richtige Umgang mit negativen Bewertungen

Klar, eine schlechte Bewertung ärgert einen. Aber sehen Sie es sportlich: Es ist Ihre Chance, öffentlich zu zeigen, wie professionell Sie sind. Die wichtigste Regel lautet: Immer antworten! Und zwar schnell, höflich und lösungsorientiert.

Bedanken Sie sich für das Feedback (auch wenn es schwerfällt), entschuldigen Sie sich für das schlechte Erlebnis und bieten Sie eine Lösung an – am besten offline per Telefon oder E-Mail. Das signalisiert allen mitlesenden potenziellen Kunden: Hier wird man ernst genommen.

Wenn eine Bewertung ganz offensichtlich gefälscht, beleidigend oder völlig themenfremd ist, können Sie sie bei Google melden. Eine Garantie auf Löschung gibt es aber nicht, die Hürden sind hoch.

Wie Sie auf eine negative Bewertung reagieren, sagt oft mehr über Ihr Unternehmen aus als die Bewertung selbst. Es ist öffentlicher Kundenservice in Reinform.

Änderungen werden einfach nicht angezeigt

Sie ändern die Öffnungszeiten, aber im Profil steht immer noch die alte Zeit? Ziemlich frustrierend. Geben Sie dem System etwas Zeit – manchmal dauert es bis zu 72 Stunden, bis eine Anpassung wirklich für alle sichtbar ist. Google prüft viele Änderungen, bevor sie live gehen.

Wenn sich auch nach mehreren Tagen nichts tut, liegt das Problem oft an widersprüchlichen Daten im Netz. Überprüfen Sie, ob Ihre Daten – vor allem Name, Adresse und Telefonnummer – auf Ihrer eigenen Website oder in anderen wichtigen Online-Verzeichnissen identisch sind. Manchmal hilft es auch, die Änderung einfach nochmal einzugeben. Wenn gar nichts mehr geht, ist der Google Business Profile Support die letzte Anlaufstelle.

Haben Sie noch Fragen? Hier kommen die Antworten.

Zum Schluss klären wir noch ein paar Fragen, die mir in der Praxis immer wieder begegnen, wenn es um den Google Maps Eintrag geht. Sehen Sie es als kleinen Spickzettel für typische Stolpersteine.

Kostet mich der Eintrag bei Google Maps etwas?

Klare Antwort: Nein. Das Google Unternehmensprofil, also die Grundlage für Ihre Sichtbarkeit auf Google Maps, ist komplett kostenlos. Google will seinen Nutzern schließlich die besten und genauesten lokalen Ergebnisse liefern – und dafür brauchen sie Ihre Daten.

Seien Sie aber wachsam: Immer wieder versuchen Agenturen oder dubiose Anbieter, Ihnen per Telefon oder E-Mail kostenpflichtige Einträge aufzuschwatzen. Die grundlegende Erstellung und Pflege Ihres Profils können Sie aber locker selbst in die Hand nehmen.

Was, wenn ich kein Ladenlokal habe?

Kein Problem, das ist ein ganz normaler Fall. Denken Sie nur an all die Dienstleister, die zu ihren Kunden fahren: Handwerker, mobile Friseure, Berater oder Fotografen.

Bei der Erstellung Ihres Profils können Sie ganz einfach angeben, dass Sie ein Dienstleistungsunternehmen ohne festen Standort für Kunden sind. Statt einer Adresse legen Sie dann ein konkretes Einzugsgebiet fest, in dem Sie Ihre Dienste anbieten. Der große Vorteil: Ihre private Wohnadresse bleibt dabei verborgen und wird nicht auf der Karte angezeigt. Potenzielle Kunden sehen nur die Region, in der Sie unterwegs sind.

Tipp aus der Praxis: Definieren Sie Ihr Einzugsgebiet so präzise wie möglich. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie bei Suchen wie „Klempner in Musterstadt“ auch dann gefunden werden, wenn Ihr Büro eigentlich im Nachbarort liegt.

Wie lange muss ich warten, bis mein Unternehmen auf der Karte erscheint?

Das Anlegen des Profils selbst ist eine Sache von Minuten. Der Flaschenhals ist fast immer die Verifizierung, also der Beweis, dass es Ihr Unternehmen auch wirklich gibt.

Die Dauer hängt stark von der gewählten Methode ab:

  • Schnelle Optionen: Per Telefon, SMS oder E-Mail kann die Sache oft schon nach wenigen Minuten erledigt sein. Manchmal ist der Eintrag dann quasi sofort live.
  • Der Klassiker per Postkarte: Das ist die häufigste Methode. Hier müssen Sie sich etwas gedulden – rechnen Sie mit fünf bis vierzehn Werktagen, bis der Brief mit dem Code bei Ihnen im Kasten liegt. Erst wenn Sie diesen Code eingeben, wird Ihr Profil öffentlich sichtbar.

Hilfe, jemand hat mein Unternehmen schon eingetragen! Was nun?

Das passiert öfter, als man denkt. Manchmal legt ein wohlmeinender Kunde einen Basis-Eintrag an oder Google erstellt ihn automatisch. Aber keine Sorge, Sie können die Kontrolle darüber übernehmen.

Suchen Sie einfach auf Google Maps nach Ihrem Unternehmen. Im entsprechenden Eintrag finden Sie dann einen Link wie „Inhaber dieses Unternehmens?“. Klicken Sie darauf und folgen Sie den Schritten, um zu beweisen, dass der Laden Ihnen gehört. Auch hier müssen Sie sich natürlich verifizieren, damit Google sicher sein kann, die Kontrolle an die richtige Person zu übergeben. Auf diese Weise können Sie einen bereits existierenden Eintrag auf Google Maps quasi nachträglich für sich erstellen und verwalten.


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